Alex und David
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Ein erfolgreiches Format

Seine DSLR-Kamera links liegen zu lassen klingt im ersten Moment wie der Karriere-Selbstmord für einen Sportfotografen. Doch diese Entscheidung erwies sich als zentral für die Karriere zweier französischer Fachmänner.

Alexandre Chailan und David Piole wohnen in Nizza bzw. Le Mans, reisen aber um die ganze Welt, um Motorradrennen, unter anderem Moto GP Events, zu fotografieren. Diese rasante und wichtigste Meisterschaft des Motorradstraßenrennens ist auf den ersten Blick ein ungewöhnlicher Ort für den Gebrauch einer Mittelformatkamera, aber dieses Fotografenteam ist nicht daran interessiert, Konventionen einzuhalten.

„Wir möchten nicht wie andere Leute sein“, erklärt David. „Wir möchten anders sein. Als wir zum ersten Motorradrennen fuhren, waren wir neu und kannten niemanden, sodass wir unvoreingenommen ans Werk gingen. Wir wählten Qualität statt Quantität. Und das war der Punkt, an dem wir uns für das Mittelformat entschieden haben.“

Das Team hat sich selbst ein enges Budget gesetzt und kaufte zwei Mamiya 645DF Kameragehäuse, zwei Mamiya DM22 Digitalbacks und eine Reihe an gebrauchten Objektiven. Sie haben auch in ein paar leistungsstarke, batteriebetriebene Blitzgeräte investiert und haben gemeinsam angefangen, Motorradfahrer zu fotografieren. Da sich ihr Vorgehen und ihre Technik beim Fotografieren sehr von der Herangehensweise anderer Fotografen unterschied, wurde man schon bald auf die beiden aufmerksam.

„Am Anfang lachten die anderen Fotografen, als sie sahen, wie wir mit dem Licht arbeiteten und unsere [Mittelformat] Kamera nutzten. Ich glaube, sie dachten, wir wären komplett verrückt – und nicht im positivem Sinne”, erinnert sich Alexandre. Aber es dauerte nicht lange bis sich ihre Bilder deutlich von der Konkurrenz abhoben und sie erste Aufträge von bekannten Kunden erhielten. Zu den Auftraggebern zählen auch die Moto GP Organisatoren, für die das Duo nun Portraits von jedem Fahrer sowie Bilder von jedem Motorrad und Helm anfertigt.

Eine clevere Investition
Schon nach kurzer Zeit wagten die beiden ein Upgrade und investierten in zwei Digitalbacks der IQ-Serie. Sie waren aufgrund des plattformoffenen Systems, des hochauflösenden Touchscreens und der Qualität des Full-Frame (645) Sensors an den Phase One Backs interessiert. Beide sind der Meinung, dass sich die Investition seit dem Kauf mehr als ausgezahlt hat, da sich ihre Aufträge verdoppelt haben. Die Preise ihrer Bilder und Dienstleistungen orientieren sich an Beträgen, wie sie in der Werbebranche üblich sind, was bei potenziellen Kunden durchaus positive Reaktionen hervorgerufen hat.

„Die Leute sehen die Fotos, sie sehen unsere Arbeitsweise, sie sehen, dass es Mittelformat ist und dass es anders ist. Der Blick des Kunden hat sich verändert. Wir sind sehr glücklich mit unserer Entscheidung. Jetzt haben wir viel mehr zu tun. Kunden entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für einen Fotografen und die Nutzung des Mittelformats hebt uns von der Masse ab,“ schwärmt David.

Mit der Zeit haben sie ihre Fotoausrüstung um einige Zentralverschlussobjektive erweitert und nutzen jetzt auch die schnellen Blitzsynchronisationen. „Ein Kunde hat nach einem Bild mit einem verschwommenen Hintergrund gefragt. Es war mitten am Tag und wir hatten gute Lichtverhältnisse, aber wir nutzten eine Synchronisationszeit von 1600/s und eine weit geöffnete Blendeneinstellung und es hat gut geklappt. Es ist fantastisch, so als ob wir etwas Neues entdecken.“ 

Bei der Frage, ob der Wechsel von einer DSLR-Kamera schwierig sei, sind sich Alex und David einig. Alex erklärt: „Die Kamera ist wirklich einfach zu bedienen, ich kann ehrlich nichts Schlechtes über sie sagen.“ David stimmt dem zu: „Vergessen Sie die Idee, dass das Phase One System nur eine Studio-Lösung ist. Wir fotografieren in der Wüste und in den Bergen. Erst kürzlich haben wir es genutzt, um Snowboarder während der X Games zu fotografieren.“

Andere Fotografen haben die zuerst ungewöhnlich erscheinende Herangehensweise und den späteren Erfolg akzeptiert. „Wir stehen nicht mit den anderen Fotografen im Wettbewerb,“ erklärt Alex, „wir haben uns einen eigenen Markt geschaffen und die anderen sind auch glücklich damit, da wir nicht mit ihnen um die gleichen Aufnahmen konkurrieren. Die meisten anderen Fotografen wissen ein gutes Bild zu schätzen und sie sind von der Qualität unserer Bilder beeindruckt.“

David fügt hinzu, „Am Anfang herrschte ein wenig Spannung zwischen den Fotografen. Aber jetzt gibt es keine Probleme mehr. Unsere Vision unterscheidet sich, da die anderen für Zeitungen arbeiten. Sie fotografieren alles. Sie machen 10.000 oder 20.000 Bilder pro Rennen, während wir ein Foto für einen speziellen Werbeauftrag aufnehmen. Alles greift sehr gut ineinander. Wir respektieren andere Fotografen und jetzt respektieren sie auch uns.“

Die Zustimmung der Kunden
Während der Respekt der Kollegen für jeden Fachmann wichtig ist, könnte man behaupten, dass die Meinung des Kunden wirklich entscheidend ist. Auf die Frage, welche Reaktionen sie von ihren Kunden bekommen, lacht David und meint, ohne zu zögern: „Normalerweise gehen wir auf Nummer sicher und bitten sie, sich hinzusetzen... Nachdem sie die Qualität gesehen haben, möchten sie, dass auch andere einen Blick drauf werfen. Das ist eine typische Reaktion.“

Alex erinnert sich an ein Shooting: „Wir haben ein Portrait einer Frau fotografiert und haben die Augen auf dem Bildschirm vergrößert, um die Details zu sehen. Jeder im Media Center versammelte sich um den Bildschirm und sogar die anderen Fotografen, die DSLR-Kameras mit Millionen an Pixeln hatten, waren beeindruckt von der Qualität, die wir produzierten. Es gibt keinen Vergleich.“ David erzählt weiter, „Kunden haben etwas über Mittelformat gelernt, weil wir ihnen davon erzählt haben. Wir zeigen ein paar Beispiele und die Leute verstehen, dass es da wirkliche Unterschiede gibt. Und dann sind sie stolz, weil sie etwas Außergewöhnliches von fantastischer Qualität bekommen.“

Es gibt keinen Zweifel, dass die unverwechselbare Herangehensweise dieses gallischen Duos einen wesentlichen Teil zu ihrem Erfolg beigetragen hat. Aber wie viel Erfolg verdanken sie ihrer Mittelformat-Ausrüstung? „Wir wären jetzt nicht am gleichen Punkt“, stellt Alex fest. „Ich denke, dass unser Stil anders ist, aber wenn Sie vor drei Jahren zu mir gesagt hätten, ‚Sie können Ihren Stil behalten aber nicht diese Kamera benutzten,‘ hätte ich gesagt, ‚Auf keinen Fall.‘“

Erfahren Sie mehr über LS Objektive und schnelle Blitzsynchronisationen:
Zentralverschlussobjektive

Was sind die Vorteile eines plattformoffenen Kamerasystems? Schauen Sie unser Anleitungsvideo auf unserem YouTube Kanal:
youtu.be/iYKWv-aj-fw

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Alle Bilder © Alex und David

Alex and David shooting with Phase One
Alex and David shooting with Phase One
Alex and David shooting with Phase One
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