Jim Garner
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Ganz oder gar nicht

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Der Hochzeitsfotograf Jim Garner findet, dass die Digitalbacks von Phase One ganz wesentlich zu seinem Erfolg beitragen. Michael Roscoe hat mehr darüber erfahren...

Als er hörte, dass sein Name auf der Liste der zehn besten Hochzeitsfotografen der Welt stand, änderte sich alles im Leben von Jim Garner. Die Liste wurde in einem bekannten amerikanischen Fotomagazin veröffentlicht. Infolgedessen „ging es richtig ab“, erzählt Jim. Er wurde ein internationales Ansehen zuteil. Er erhielt Anfragen, um Vorträge bei Seminaren und Tagungen rund um den Globus zu halten.

An dem Ausspruch, dass es zehn Jahre braucht, um über Nacht zu Erfolg zu kommen, scheint in Jims Falls also durchaus etwas dran zu sein.

Schon seit seiner Jugend hegt Jim eine Leidenschaft für die Fotografie. Er hat sich jedoch erst nach seiner eigenen Hochzeit dazu entschlossen, selbst professionell in diesem Bereich zu arbeiten. „Das Erlebnis mit unserem Hochzeitsfotografen war wirklich toll und meine Frau hat mich darin bestärkt, meiner Leidenschaft zu folgen. Ich entschied mich, ein wenig mehr zu lernen und besuchte für ein Vierteljahr eine Kunstschule. Im Anschluss daran habe ich als ‚dot-com‘-Fotograf gearbeitet und war sechs Monate lang Kameramann. Es war krass, wir hatten ein großes Studio und haben 13-15 Stunden am Tag fotografiert – wir wollten einfach so viel wie möglich realisieren... Am Wochenende habe ich dann immer auf Hochzeiten fotografiert“, erzählt er.

Dank seines unverwechselbaren Stils, der avantgardistische und fotojournalistische Einflüsse aufweist, und seiner Herangehensweise an die Hochzeitsfotografie konnte sich Jim schon bald über eine große Nachfrage freuen. „Hochzeiten galten damals als nicht sehr cool. Ich beschloss, das Ganze auf völlig andere Weise anzugehen und mich nicht nach dem Rest er Branche zu richten. Es ist alles richtig gut gelaufen... nach drei Jahren waren wir bei einem Pensum von 65 Hochzeiten pro Jahr – die nächsten sieben Jahre waren einfach nur verrückt“, meint er.

Marketing-Angelegenheiten
Als das ‚dot-com‘-Studio, bei dem Jim angestellt gewesen ist, schließlich von Amazon übernommen wurde, ergriff er die Gelegenheit und machte sich selbstständig. Das war auch der Zeitpunkt, an dem er sich ein Phase One P25 Digitalback angeschafft hat. Er bemerkt: „Wir haben uns voll ins Marketing reingehängt und die Auflösung des Phase One Kamerasystems herausgestellt – das zeigt, dass wir nicht irgendwie herumpfuschen und er ernst meinen.“

Jim ist davon überzeugt, dass die ultimative Bildqualität bei seinen Kunden nicht unbemerkt bleibt. Er erinnert sich: „Ich habe allmonatlich für eine bestimmte Firma fotografiert. Einmal habe ich aus Versehen den Filter meines Digitalbacks verkratzt und musste es zur Reparatur einschicken. Während dieser Zeit musste ich auf meine DSLR zurückgreifen. Ich hatte bereits fünf oder sechs Jahre für die Firma gearbeitet und der Artdirector sagte: „Jim, irgendwas ist bei diesen Bildern anders... vielleicht hattest du einen schlechten Tag... es hat nicht die übliche Schärfentiefe... es hat nicht die emotionale Qualität, die ich von deinen Bildern gewohnt bin.“ Daraufhin gestand ich, dass meine Phase One Ausrüstung gerade in Reparatur war und dass ich daher mit meiner DSLR Kamera gearbeitet hatte. Ich habe die besten Objektive genutzt und das Ergebnis war trotzdem nicht zufriedenstellend. Hierauf meinten sie: „In Zukunft werden wir ein Shooting verschieben, wenn mal was mit deinem Phase One Equipment sein sollte. Ist das ein Deal?“

In das Beste investieren

Jim hat mit dem P25 und einer Contax 645 gearbeitet. Nachdem ihm diese Ausrüstung acht Jahre treue Dienste geleistet hat, entschied er sich für ein Upgrade auf das Phase One IQ180 und eine 645DF Kamera, um weiterhin seiner Überzeugung zu folgen und nur das beste Equipment zu nutzen. „Im Vergleich zu einer Aufnahme, die mit einer DSLR gemacht wurde, ist der Unterschied bei der Bildqualität mehr als deutlich“, meint er entschieden.

Wie sich bald erweisen sollte, hat das Kamerasystem darüber hinaus aber noch andere Vorteile.

„Ich fotografiere ein Achtel der Menge, die ich mit einer DSLR bewerklstelligen würde. Man wird langsamer und achtet darauf, alles richtig zu machen – die Komposition, die Einstellungen. Für gewöhnlich schieße ich ein Set von zwei bis fünf Aufnahmen. Bei einer DSLR sind es ungefähr 20 Bilder. Mit einem IQ Back hat man weniger Schwierigkeiten, muss weniger Retuschieren und die Farben nicht so stark nachkorrigieren“, schwärmt er.

Die Zeit, die bei der Nachbearbeitung drauf geht, ist ein Faktor, den Jim durchaus ernst nimmt, schließlich kann diese sich auf die Wirtschaftlichkeit auswirken. Er erklärt: „Bei denjenigen, die in dieser Branche mit DSLRs arbeiten, sind die Mengen an Bildern ein großes Problem. Mir hat mal jemand erzählt, dass er auf einer Hochzeit 12000 Bilder gemacht hat. Man wird aber kaum zu Geld kommen, wenn man sich durch all diese Fotos durcharbeiten muss. Das ist ein sehr aktuelles Phänomen, das die Arbeit vieler Leute immer unrentabler werden lässt – das IQ beugt diesem Problem vor.“

Backs für die Zukunft
Auch wenn der Gedanke an die Kosten, die mit dem Kauf eines Kamerasystems einhergehen, manche abschreckt, räumt Jim mögliche Bedenken schnell aus. „Ganz oder gar nicht“, stellt er fest und fügt hinzu: „Man muss verstehen, dass es sich nicht um eine Modeerscheinung handelt, die ein oder zwei Jahre anhält, wie der DSLR-Boom. Es handelt sich nicht um eine Kamera, mit der man einfach nur für eine kurze Weile arbeitet; so eine Investition wird sich doppelt und dreifach auszahlen, das ist gar keine Frage.“

Jim findet, dass es immer eine gute Idee ist, sich für ein solches Kamerasystem zu entscheiden.

„Je schneller man es macht, desto besser; das muss einem klar sein. Wenn Sie für Spitzenkunden fotografieren möchten, die Wert auf hervorragende Technik legen, dann brauchen Sie dieses Equipment einfach. Je eher Sie anfangen können, sich gut zu verkaufen, desto schneller werden Sie Dauerkunden haben, die Ihnen letztendlich die Investition finanzieren“, sagt er und meint dann noch: „Gehen Sie zu 100% aufs Ganze, werben Sie mit Ihrer Technik und zeigen Sie, dass Sie ein Unternehmer und ein Vorreiter anstatt ein Mitläufer sind.“

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jgarnerphoto.com

Ein besonderer Dank geht an Bear Images
Bear Images sind Partner von Phase One und leiten die POCP Trainingsseminare.

ALL IMAGES © JIM GARNER

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