Jonathan Bielaski
Zurück zum Überblick
Zurück zum Überblick

For the love of it - Jonathan Bielaski

Download story (PDF)

Jonathan Bielaski wusste schon früh, dass er Fotograf werden möchte. Seine Passion für den Beruf hat ihn zu seinem persönlichen Projekt, „For the love of it“, inspiriert. Die Arbeit untersucht die Beziehung zwischen dem eigenen Selbst und den Dingen, denen man sich widmet. Er fotografiert starke Persönlichkeiten, die mit dem, was sie lieben, erfolgreich sind.

Wie sind Sie zu Phase One gekommen? 
Bei der Arbeit mit der Kamera wollte ich es schon immer richtig machen. Ich habe im Mittelformat angefangen und habe mich bei der ersten Möglichkeit der digitalen Fotografie zugewandt. Bevor ich mein erstes Phase One System hatte, habe ich zu viel Zeit mit der Nachbearbeitung verbracht, um den Look und die Wirkung von Film zu erzielen. Die Phase One Kameras und Software haben meine Produktivität jedoch angekurbelt und die Qualität auf ein neues Niveau gehoben. Ich muss wirklich sagen, dass ich süchtig nach Phase One bin und schon viele Phase One Backs gehabt habe. Das erste war ein P30+, anschließend ging es mit dem P65+ weiter und im Moment arbeite ich mit dem IQ180.

Erzählen Sie uns doch von Ihrem Projekt „For the love of it“!
Das ganze hat begonnen, als ich mit meinem Produzenten nach einem mehrwöchigen Job zurück ins Studio kam. Der Auftrag verlangte Nachbearbeitung in hohem Umfang und es war heftig. Ich brauchte irgendwann eine Pause und wollte direkt aus der Kamera heraus fotografieren. Es sollte keine Postproduktion geben, keine Bearbeitung, nichts. Ich bin schon immer von Menschen und ihren Berufen fasziniert gewesen, wie sie von dem leben, was sie lieben, also habe ich beides miteinander verbunden und das Projekt war geboren.

Als Erstes setzte ich mir einen Zeitrahmen von einem Jahr und fotografierte jede Woche eine Portraitstudie. Die Idee entwickelte sich weiter und nach und nach kam zu jedem Bild eine begleitende Biografie dazu. Nach diesem ersten Jahr hatte ich so viele Arbeiten zusammen, dass ich mich entschied, das Projekt weiterlaufen zu lassen, allerdings auf monatlicher Basis.

Mein Ziel bei diesem Projekt ist es, Leute zu inspirieren, das zu tun, was sie wirklich gerne machen. Denn wenn man seine Arbeit wirklich liebt, ist es auch keine reine Arbeit mehr. Zurzeit arbeite ich an einer Ausstellung, außerdem kommt bald ein Buch heraus. Das ist für mich der wohl spannendste Abschnitt.

Haben Sie bei dieser Arbeit eine Persönlichkeit kennengelernt, die hervorsticht? Vielleicht jemand, der besonders für Sie gewesen ist?
Die Sache ist die, während dieses Arbeitsprozesses habe ich die unterschiedlichsten Menschen getroffen. Reich, arm, gebildet oder autodidaktisch: Die ganze Bandbreite. Sie alle sind sehr erfüllt und glücklich, weil sie an einem Punkt in ihrem Leben entschieden haben, ihrem Herzen zu folgen. Sie haben mich ganz unterschiedlich beeinflusst. Man muss einfach nur zuhören. Ich liebe die direkte Begegnung. Sich unterhalten, Dinge entdecken und Fragen stellen. Auf diese Weise entstehen neue Geschichten, die einen auch selbst weiterbringen. Dem ist besonders so, wenn man mit Menschen spricht, die ihre Arbeit lieben und dementsprechend gerne davon erzählen! Es ist einfach großartig, diese ganzen Menschen in ihrem heimischen Biotop anzutreffen.

Welche ungewöhnlichen Erfahrungen haben Sie beim Shooting gemacht? Wie wirkt sich Phase One auf Ihre Bilder aus?
Alle meine Bilder entstehen vor Ort und jede Location hat ihre eigenen Herausforderungen. Das Phase One Kamerasystem ist hierbei der Schlüssel gewesen. Die Farben und Tonwerte der Kameras sind in der digitalen Welt unbestechlich. Ich kann exakt das einfangen, was ich auch sehe. Sehr interessante Arbeitsumgebungen waren sicherlich Locations im schmutzigen Industrie- oder Landwirtschaftsumfeld, die in der Regel warm, schwül und gnadenlos sind. Das Phase One System eignet sich perfekt für die Arbeit “on location“, weil es überall einsatzbereit ist.

Wie sieht der technische Aufbau bei Ihnen üblicherweise aus, wenn Sie die Portraits fotografieren?
Da meine Bilder alle “on location“ entstehen und Steckdosen schwer zu finden sind, habe ich mir ein Location-Kit zusammengestellt, das klein, tragbar und komplett batteriebetrieben ist. Ganz gleich, wo ich fotografiere, ich nutze immer Blitz- und Umgebungslicht gemeinsam und das Phase One System wirkt hier Wunder. Mein übliches Licht-Setup besteht aus 4-8 Blitzen und einer Deep Octa als Hauptlichtquelle.

Fotograf: Jonathan Bielaski
Kamera: Phase One 645DF
Digitalbacks: IQ180, P65+, P30+
Jonathans Händler der Wahl: B3K Digital

Download story (PDF)

Mehr erfahren
Phase One Kamerasystem
Testen Sie ein Kamerasystem

Erfahren Sie mehr über Jonathan Bielaski
jonathanbielaski.com
fortheloveofit.ca

ALL IMAGES © Jonathan Bielaski

Jonathan-Bielaski-IQ180
Jonathan-Bielaski-IQ180
facebook share Share on Facebook
     
GALLERY IMAGES
My goal is to inspire people to do what they love, because if you do that you will never work another day in your life.
J. Bielaski
Please wait!