Jeffery Salter
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Der Druck ist groß!

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Der Portrait- und Magazinfotograf Jeffery Salter war einer der Ersten, der in ein IQ260 Digitalback investiert hat. Innerhalb von drei Monaten hat er drei Magazincover veröffentlicht. Jeffery nimmt uns mit hinter die Kulissen eines anspruchsvollen Cover-Shootings für Sports Illustrated, das den internationalen Fußballstar Mario Balotelli zeigt. Im Zuge seines Wechsels von Zeitungen zu Magazinen stieg Jeffery auf Mittelformat um, begann mit der Portraitfotografie und mit der Perfektionierung seiner einzigartig stilisierten Techniken der Lichtsetzung.

„Als visueller Künstler gehört es zu meiner Philosophie, schon zu Beginn der Arbeit eine genaue Vorstellung zu haben. Man kann wirklich behaupten, dass das Team bei Phase One ein Digitalback entwickelt hat, das bis ins kleinste Detail von höchster Qualität ist.
Ich möchte unvergessliche und ikonische Bilder erzeugen. Ein Schriftsteller lässt mit Substantiven, Adverben, Verben und Adjektiven wunderschöne Geschichten entstehen; wir Fotografen nutzen Kameras, Objektive, Blenden, Verschlusszeiten und Licht, um fesselnde, schöne Bilder zu erzeugen. Das IQ260 gibt meinen Bilder den Look, den ich erzielen möchte und ist ein wichtiges Werkzeug auf dem Weg zum Erfolg.“

Jeffery Salter ist einer der Ersten gewesen, der nach der Veröffentlichung des IQ260 Digitalbacks ein Upgrade gewagt hat. Innerhalb von drei Monaten veröffentlichte er drei Magazincover. Sein neuestes Cover wurde in der Sonne Floridas aufgenommen und zeigt den internationalen Fußballstar Mario Balotelli.

Zu Beginn erklärt Jeffery, was das IQ260 alles zum Shooting mit Mario Balotelli beigetragen hat:

A. Dynamikbereich, um mit den extremen Kontrasten klarzukommen

B. Blitzsynchronisation von 1/1600s, um das Umgebungslicht im Griff zu haben

C. Eine Datei mit 60 Megapixeln, die es dem Artdirector erlaubt hat, das Bild von einer horizontalen Ansicht zu einem vertikalen Cover zuzuschneiden

D. Zuverlässiges Tethering via Capture One Pro 7.


Die technischen Details:
Betrachtet man es von der technischen und objektiven Seite her, hat mir das neue IQ260 einen wunderbaren Dynamikbereich von 13 Blendenstufen gebracht. Der Beginn des Set-Aufbaus war auf sieben Uhr morgens festgelegt, schließlich soll alles absolut startbereit sein, wenn man mit einer hochkarätigen Persönlichkeit zusammenarbeitet. Mario Balotelli ist ein international bekannter Fußballstar und Stürmer beim AC Mailand. Er ist ein großartiger Athlet, spielt Klavier, hat schon den Papst getroffen und ist erst 23. Er war cool und umgänglich. Das Shooting sollte um neun Uhr anfangen. Zu dieser Zeit würde das Licht wunderschön sein, durch die Wolken, die wie eine riesige Softbox wirken sollten, absolut weich und diffus. Von fotografischer Seite sollte es ein Spaziergang werden, hie und da ein paar Spitzlichter, ein Reflektor und alles ist paletti.

Allerdings begann das Shooting erst um 11 Uhr, als es schon drückend heiß war. Die Sonne stand bereits hoch und tauchte alles in ein grelles Licht. Der Pool reflektierte die Sonnenstrahlen und die Palmen im Hintergrund waren viel zu stark beleuchtet. Alles in allem ein sehr kontrastreiches Kuddelmuddel. Es sollte also doch kein Spaziergang werden. Da waren blaues Wasser in einem weißen Pool, grüne Palmblätter, die in der Sonne schimmerten und ein Athlet mit dunklen Hauttönen. Dazu kam noch der Lichteinfall von hinten. Der Druck war groß. Für meine Bildsprache ist es wichtig, die Kontraste im Griff zu haben und das Licht genau abzustimmen. Das IQ260 hat die Details der Szene ganz problemlos eingefangen; nicht nur die Details, sondern ein Detailreichtum.

Eine Kombination aus synchronisierten Blitzen bei einer schnellen Verschlusszeit von 1/1600s, um die Highlights herunterzuschrauben und einem Führungslicht mit f/5.6, das auf Mario gerichtet war, um die Schatten zu reduzieren (ein Profoto Blitzkopf, ein 7B Power Pack und ein silberner Profoto Reflektorschirm) ermöglichte mir die nötige Schärfentiefe, um den Fokus ganz auf Mario zu setzen und tauchte die Szene in das richtige Licht. Ich setzte die Highlights an die richtigen Stellen, indem ich einen weiteren Blitz und einen Magnum Reflektor einsetzte.

Das Bild sollte eigentlich horizontal auf einer Doppelseite in einem Magazin abgedruckt werden. Als Brad Smith, Director of Photography bei S.I., in sein Büro in New York zurückgekehrt war, schlug er vor, das Bild zuzuschneiden und vertikal als Cover zu verwenden. Durch das IQ260 und seine RAW-Dateien mit 60 Megapixeln, die nach dem Export mit Capture One Pro 7 bis zu 346 MB TIFF (16-Bit) groß waren, konnte der Kunde das Bild ohne Qualitätseinschränkungen so veröffentlichen, wie er es wollte. Auf diese Weise brachte mir das IQ260 die dritte Veröffentlichung eines Covers auf einem landesweiten Magazin.


Die Arbeit mit einer Kamera muss sich richtig anfühlen!
Die Sports Illustrated ist eines der angesehensten Sportmagazine der Welt. Sie erscheint wöchentlich, weshalb die Deadlines für Bilder sehr knapp bemessen sind. Jedes Cover ist wichtig. Es muss sich von den anderen Magazinen und Zeitungen abheben.

Ganz subjektiv betrachtet haben mir der Dynamikumfang, die Blitzsynchronisation von 1/1600s, die Wi-Fi-Verbindung und die enormen Dateigrößen eine innere Ruhe gegeben. Während des Shootings herrschte hoher Druck. Bisher sind nur zwei andere internationale Fußballstars auf dem Cover des Magazins gewesen; das sind Pelé und Diego Maradona. Brad Smith, der Director of Photography des Magazins, hatte am Abend zuvor einen Flug von New York City genommen, war am Set dabei und sah sich die Bilder auf einem iPad an. Durch die Funktionen des IQ260s kann ich meine ganze Energie auf die Kunst richten. Fakt ist: Oft reicht die Zeit kaum aus, um sich angemessen mit den wichtigen Dingen zu beschäftigen. Ich hatte für Mario nur 45 Minuten Zeit und musste zwei Set-ups abarbeiten. Als er am Set ankam, ging es nicht um Blendenzahlen und Dynamikbereich; es ging darum, mit den besten Fotoassistenten und der besten Ausrüstung in kurzer Zeit ein exzellentes Ergebnis zu erzielen, das um die ganze Welt geht. Nachdem der Set-Aufbau fertiggestellt war, würde die Kommunikation hauptsächlich zwischen Mario und mir stattfinden. Ich musste mich darauf konzentrieren, Mario in einen entspannten Zustand zu versetzen, damit er der Welt einen Blick, eine Geste, einen Moment oder eine Sicht gewährte; in solch einem Augenblick drücke ich einfach den Auslöser und mein IQ260 erledigt den Rest. Das Gefühl der Zufriedenheit, das sich einstellt, wenn man weiß, dass man sich 100%ig auf die Technik verlassen kann, erlaubt mir und auch jedem anderen Fotografen, sich ganz darauf zu konzentrieren, ein gutes, schönes und manchmal ikonisches Bild zu erschaffen.

Der Fotograf Jeffery Salter

Kamera: Phase One 645DF+
Digitalback: IQ260
Jefferys bevorzugter Partner: Capture Integration

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