FALLSTUDIEN
  • Go big or not at all

    Jim Garner, one of the world's top wedding photographers thinks Phase One digital backs are an integral part of his success. Michael Roscoe finds out why...

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    IQ180-Jim-Garner-Wedding-photography
  • Eine clevere Investition...

    Die Investition in eine IQ Phase One Ausrüstung entpuppte sich für den bekannten Hochzeitsfotografen R.J. Kern als eine schlaue finanzielle sowie kreative Investition. Er erklärt Michael Roscoe warum...

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  • Ein erfolgreiches Format

    Kann der Kauf eines Mittelformat-Kamerasystems Ihre Geschäftsaussichten verbessern? Erfahren Sie, warum zwei Aktion-Fotografen denken, dass das System ein Schlüsselelement ihres Erfolgs ist.

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    Alex and David shooting with Phase One
  • Nur ein Kamerasystem

    Michael Roscoe findet heraus, dass nur ein Kamerasystem den ausgezeichneten Jeroen Hofman wirklich zufrieden stellen kann.

    Nur ein Kamerasystem

    Michael Roscoe findet heraus, dass nur ein Kamerasystem den ausgezeichneten Jeroen Hofman wirklich zufrieden stellen kann.

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    Jeroen Hofman case study
  • Tanzende Fotografie

    Adrian Weinbrecht ist ein australischer Profi-Fotograf, der zur Zeit in London lebt. Er sagt: "Um als ein Werbefotograf erfolgreich zu sein, müssen Sie positiv, einfallsreich sein und eine starke Präsenz haben..."

    Tanzende Fotografie

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  • Die unwirkliche Welt

    Miss Aniela repräsentiert eine aufregende Generation an wahren Fotokünstlern des 21. Jahrhunderts - ohne formale Ausbildung, ist diese unabhängige neue Sorte von Fotografen durch die Macht des Internets über die Foto-Sharing Website Flickr zur Prominenz aufgestiegen.

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  • Schwarz-weiße Perspektive

    Peter Steinhauer lebt für schwarz und weiß. Er liebt die Ästhetik, die Qualität und die Geschichte, die mit dieser Fotografie verbunden wird.

    Schwarz-weiße Perspektive

    Peter hat einen Großteil seiner Karriere hinter Großformatkameras verbracht und hat seine Werke über 28 Jahre lang in seiner eigenen Dunkelkammer entwickelt. Heute arbeitet er vollkommen digital und genießt es, seine Phase One Digitalbacks an ihre Grenzen zu bringen, indem er mystische Landschaften mit außergewöhnlich langer Belichtung aufnimmt.

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  • Zum Mittelformat wechseln

    Jerry Ghionis gibt seinen Bildern einen wiedererkennbaren Stempel, hat einen einzigartigen Stil und seine Vielseitigkeit schließst Hochzeits-, Portrait- und Fashion-Fotografie mit ein.

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  • Der erste Schritt zu Mittelformat-Hochzeiten

    Jerry Ghionis macht sich mit dem Phase One P 40+ Back vertraut, um sich auf eine arbeitsreiche Hochzeitssaison in Australien vorzubereiten.

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IQ180-Jim-Garner-Wedding-photography

Go big or not at all

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Jeroen Hofman case study

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Michael Roscoe findet heraus, dass nur ein Kamerasystem den ausgezeichneten Jeroen Hofman wirklich zufrieden stellen kann.

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Adrian Weinbrecht ist ein australischer Profi-Fotograf, der zur Zeit in London lebt. Er sagt: "Um als ein Werbefotograf erfolgreich zu sein, müssen Sie positiv, einfallsreich sein und eine starke Präsenz haben..."

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Peter Steinhauer lebt für schwarz und weiß. Er liebt die Ästhetik, die Qualität und die Geschichte, die mit dieser Fotografie verbunden wird.

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Jerry Ghionis

Der erste Schritt zu Mittelformat-Hochzeiten

Jerry Ghionis macht sich mit dem Phase One P 40+ Back vertraut, um sich auf eine arbeitsreiche Hochzeitssaison in Australien vorzubereiten.

Jim Garner

Go big or not at all

Jim Garner, one of the world's top wedding photographers thinks Phase One digital backs are an integral part of his success. Michael Roscoe finds out why...

Life changed for Jim Garner from the day he was named as one of the top ten wedding photographers in the world. The list was featured in a prominent American photography magazine and in Jim’s own words, “It just exploded”. Jim gained an international profile and offers of work, as well as requests to speak at seminars and conventions, came from across the globe.

Some say it takes ten years to become an overnight success and in Jim’s case this has the ring of truth. Jim has had a passion for photography since his youth, but it was after his own wedding that he decided to go professional. He explains, "We had a really great experience with our wedding photographer and my wife told me to follow my passion. I decided to learn a little bit and went to art school for one quarter but I then got recruited as a ‘dot-com’ photographer and I was a director in six months. It was hilarious, we had a big studio and we shot thirteen to fifteen hours a day – we were trying to get as much product online as possible... But on the weekends I would shoot weddings."

Jim’s distinctive, avant-garde, photojournalistic style and approach to wedding photography soon ensured that he was in high demand. He confides,
"Weddings were not considered a very cool thing to do back then.

I decided to go about it in a completely different way and not pay attention to the rest of the industry. It really took off... after three years we were shooting sixty five weddings annually – it was absolutely insane for the next seven years.”

Marketing Matters
The ‘dot-com’ studio that employed Jim was eventually swal- lowed up by Amazon and he took the opportunity to go freelance. It was at this point that he invested in a Phase One P25 digital back and made it the cornerstone of his promotional strategy. He states, “We flat-out market ourselves on the resolution of the Phase One camera system – it proves that we are not messing about.”

He is confident that this industry-leading image quality doesn’t go unnoticed by his clients. He recalls, “I’d been doing monthly shoots with a certain firm and I scratched the filter on my digital back so I had to send it off to get fixed. Dur- ing that down-time I had to use just my DSLR and, after five or six years of working for these guys, for that one job the art director said, "There is something different about the images Jim... I don’t know if it was an off day for you... It does not have the depth that I’m used to seeing... It doesn’t have the ability to impact on an emotional level the way that your other shoots have done for me." So I confessed that my Phase One gear was being fixed and that I had used my DSLR camera. I had used the best lenses and still they were not happy. So they said, "Moving forward, we’ll cancel the shoot if your Phase One equipment is down. Is that a deal?"

Invest in the Best
Jim used to use the P25 with a Contax 645 camera but after eight years of reliable service, he decided to upgrade to a Phase One IQ180 and 645DF camera solution to maintain his commitment to investing in the best equipment.


Jim used to use the P25 with a Contax 645 camera but after eight years of reliable service, he decided to upgrade to a Phase One IQ180 and 645DF camera solution to maintain his commitment to investing in the best equipment. "The image quality difference is so clear compared to a shot with a DSLR," he states resolutely.

But the camera system also has other benefits that soon become apparent.

"I shoot about an eighth of what I would with a DSLR. You slow down and get everything right – the composition, the settings. I typically fire off a set of two to five shots, compared to a DSLR where you’ll shoot twenty frames. It’s less hassle, less retouching, less color correction with an IQ back", he enthuses.

Time wasted in postproduction is a consideration that Jim takes seriously as it can impact on profitability. He explains, 
"Shooting too many images is a major problem in this industry when using a DSLR. Someone told me that they shot a 12,000-image wedding. You won’t make money when you have to go through that many photos. It is a phenomenon taking place right now that is leading more and more people to be unprofitable – the IQ eliminates that problem."

Backs for the Future

Investing in any camera system can seem like a daunting prospect but Jim is quick to quash any concerns from photographers who are timid about the early costs. "Go big or not at all," he declares before adding, "you also need to realize that this isn’t like a one year or two year DSLR craze. This is not a short-term camera and it will go on so far beyond the initial investment that it is a no-brainer."

Jim Garner is certainly decisive and encourages others to be the same.

"You’ve got to realize that the sooner you do it, the better. If you want to shoot for top clients who find value in this great technology, then you have to have this equipment. The sooner you can start marketing yourself to those patrons, the sooner you’re going to have long term clients who will end up paying for your investment," he says before summing up, "go for it 100% and start marketing the technology and be seen as a player and leader and not as a follower."

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jgarnerphoto.com

ALL IMAGES © JIM GARNER

R.J. Kern

Eine clevere Investition...

Die Investition in eine IQ Phase One Ausrüstung entpuppte sich für den bekannten Hochzeitsfotografen R.J. Kern als eine schlaue finanzielle sowie kreative Investition. Er erklärt Michael Roscoe warum...

Man merkt schnell, dass R.J. Kern tief in seinem Herzen ein Romantiker ist. Als ich ihn fragte, warum er sich der Hochzeitsfotografie widmet, antwortete er, dass er etwas Bedeutsames erschaffen möchte, das voller Liebe ist und jahrelang geschätzt wird.

Während unseres Gesprächs fällt mir auf, dass man sich leicht mit ihm unterhalten kann und er ein sehr offener und ehrlicher Fotograf ist. All diese Eigenschaften haben ihm geholfen, in der Branche der Hochzeitsfotografie erfolgreich zu sein. Er erzählt mir:
"Ich kam vor sieben Jahren das erste Mal mit Hochzeitsfotografie in Kontakt und ich hatte das Gefühl, dass ich Talent dafür hatte. Vieles in der Hochzeitsfotografie hat mit Talent zu tun... Ich sage manchmal, dass ich zu einem Viertel Fotograf und zu drei Viertel Therapeut bin."

Aber R.J. ist der Erste der heraustellt, dass nur sympatisch zu sein nicht genug ist, um in der Branche erfolgreich zu sein. Er erklärt: "Am Ende des Tages muss immernoch das Bild verdammt gut sein. Allein die Bilder müssen die Kritiker überzeugen. Ich setze mir das Ziel, jede Hochzeit mit mindestens zehn Portfolio-Aufnahmen zu verlassen."

Es gibt keinen Zweifel, dass R.J einen unverwechselbaren Stil hat, den er seiner Bewunderung für Kunst zuschreibt sowie dem Einsatz seiner technischen Fähigkeiten, die besonders bei anspruchsvolleren Aufnahmeszenarien nützlich sind. Er erklärt: "Wenn das Wetter nicht mitspielt, muss man immernoch seine Arbeit machen, sodass ich mich oft auf off-camera Beleuchtung verlasse. Ein Fotograf, der mit wunderschönem kalifornischen Licht von hinten fotografiert, produziert großartige Bilder. Aber was passiert, wenn das Licht nicht mehr da ist? Ich habe einige Belichtungstechniken entwickelt und die Kompositionen meiner Aufnahmen helfen mir, einen außergewöhnlichen Look zu erreichen."

Seitdem er professionell als Fotograf arbeitet, hat R.J. Hochzeiten in ganz Amerika fotografiert und er hatte sogar Aufträge im fernen Hawaii, Irland und Griechenland. Tatsächlich behauptet R.J., dass er über 80.000 Meilen im letzten Jahr gereist ist, sodass es nicht überrascht, dass er gerne mit leichtem Gepäck reist und seine Arbeit einfach gestaltet.
"Normalerweise nutze ich nur ein Profoto D1 Blitzgerät, meine 645DF Kamera mit einem IQ140 und einen vertikalen Griff... Oft fotografiere ich alleine ohne einen Assistenten, vor allem wenn es sich um kleine Hochzeiten handelt, wo man nicht mit einer ganzen Entourage an Leuten auftauchen möchte; eine Hochzeit ist kein Fashion-Shooting und die meisten Menschen fühlen sich vor einer Kamera nicht wohl."

Eine clevere Investition

Wenn er gefragt wird, warum er eine Mittelformatkamera in einer Branche nutzt, in der DSLR-Kameras überwiegen, besteht er darauf, dass er, obwohl er seine Arbeit einfach hält, nie Kompromisse bei der Qualität eingeht. Das Kamerasystem hat zudem den Vorteil, dass er eine außergewöhnliche Herangehensweise hat und er so einen charakteristischen Look erreicht. Er fügt hinzu:
"Einige der neuen DLSR-Kameras verringern die Blitzsynchronisationsgeschwindigkeit auf 1/200 pro Sekunde, während mein Zentralverschlussobjektiv meiner 645DF eine Synchronisation von bis zu 1/1600 pro Sekunde leistet. Ich mag es auch, dass die Phase One Kamera ein einzigartiges Werkzeug in einer gesättigten Branche ist. Indem meine Bilder einen 'anderen' Look haben, stechen sie aus der Masse hervor und übermitteln die Wichtigkeit, die ich auf optimale Bildqualität lege."

R.J traf die Entscheidung für das Mittelformat vor über einem Jahr mit einem aufgearbeiteten Phase One Back der P-Serie, aber das Back der IQ-Serie war sechs Monate später eine zu große Versuchung. R.J's Gründe für das Upgrade waren unter anderem das hochauflösende Touchscreen Display, der schnellere Prozessor und geringere Basis-ISO-Werte, was bedeutete, dass er besser mit Blitz arbeiten konnte; jegliche Sorgen bezüglich eines möglichen Verlustes seiner ursprünglichen Investition wurden schnell zerstreut.
"Ich kaufte das P30+ von meinem lokalen Händler [Capture Integration in Atlanta] und bekam 100% des Anschaffungspreises des P30+ gut geschrieben" sagt er mit einem schiefen Lächeln im Gesicht und fügt hinzu, "Der Support ist bis jetzt fantastisch gewesen. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ich Phase One anrufen kann und mit einem hochqualifizierten Techniker sprechen kann, schnell und ohne Warteschleife oder Aufzeichnungen vom Band. Sie behandeln mich hervorragend und ich nenne sie schon meine Freunde."

Nach dem Upgrade hat er eine Reihe an Vorteilen bezüglich des Workflows entdeckt,
"Das IQ140 macht die Fokuskontrolle einen Schritt einfacher. Da ich oft mit geringer Tiefenschärfe fotografiere, muss ich das Bild wegschnmeißen, wenn der Fokus falsch gesetzt ist. Mit dem IQ140 ist meine Trefferquote deutlich gestiegen, sodass ich auch weniger Zeit vor dem Computer verbringen muss."

R.J spart auch Zeit in der Postproduktion dank eines anderen brauchbaren Feature des IQ Backs. "Ich kann meine liebsten Bilder bereits auf der Kamera mit Sternen bewerten, sodass ich am Computer genau weiß, welche Bilder ich bearbeiten möchte. Das ist ein Schritt weniger in meinem Workflow."

Qualität zählt

Der wichtigste Aspekt des Potenzials des IQ Backs ist vielleicht der renommierte Ruf für hervorragende Bildqualität, den auch RJ bestätigen kann. "Ich brauche Dateien mit einem hohen Dznamikbereich, sodass ich sie in der Postproduktion strecken und stauchen kann. Zudem brauch ich die detailierten Töne, die das Phase One IQ140 so wunderbar produziert. Die 16 Bit Tiefe pro Farbkanal bedeutet, dass man die Dateien wunderbar bearbeiten kann und dass dabei die Bildqualität und atemberaubende, realistische Farben bestehen bleiben."

Die hohe Auflösung blieb nicht unbemerkt von den Menschen, die ihm am meisten bedeuten. "Wenn ich den Kunden das fertige Album zeige, und ich zeige immer große 16x20 Alben, sagen sie 'WOW!' Ich erkläre ihnen, dass ich nicht für Facebook fotografiere, sondern um Fotos zu entwicklen und das im großen Format. Wenn sie eine Albumseite aufschlagen und die ist fast 3 Fuß groß, wissen sie was ich meine; besonders wenn das Bild auf einem metallischen Papier gedruckt ist, das die Klarheit und die Farben noch unterstreicht."

Während R.J vielleicht sagt, dass in seinem Job als Hochzeitsfotograf auch ein paar therapeutische Fähigkeiten gefragt sind, ist er ohne Zweifel auch ein schlauer Geschäftsmann. "Während die DSLR-Kameras schnell an Wert verlieren, glaube ich, dass die IQ Digitalbacks ihren Wert für viele Jahre behalten werden, dank der hochentwickelten Technologie über die P+ Backs", sagt er zuversichtlich. Genauso sicher ist er, als er gefragt wird, wie schnell die Investition sich auszahlen wird. Ich glaube es wird sich innerhalb eines Jahres auszahlen... da bin ich mir sicher."

Aber jegliche operativen und finanziellen Vorteile wären irrelevant, wenn das System jemals zur falschen Zeit oder überhaupt aufhören würde zu arbeiten. Als er nach der Zuverlässigkeit gefragt wird, antwortet er,

"Es ist absolut grundsolide. Bis jetzt war alles wunderbar."

Investieren Sie in das Beste – finden Sie einen Phase One Händler in Ihrer Nähe: Phase One Partner finden

Erfahren Sie mehr über LS Objektive und Blitzsynchronisationen: Zentralverschlussobjektive

Erfahren Sie mehr über R.J. Kern: kern-photo.com

Alle Bilder ©R.J. Kern

Alex und David

Ein erfolgreiches Format

Seine DSLR-Kamera links liegen zu lassen klingt im ersten Moment wie der Karriere-Selbstmord für einen Sport-Fotografen. Doch diese Entscheidung erwies sich als zentral für die Karriere zweier französischer Fachmänner.

Alexandre Chailan und David Piole wohnen in Nizza bzw. Le Mans aber reisen um die ganze Welt, um Motorradrennen zu fotografieren, einschließlich Moto GP Events. Diese rasante und wichtigste Meisterschaft des Motorradstraßenrennens ist auf den ersten Blick ein ungewöhnlicher Ort für den Gebrauch einer Mittelformatkamera, aber dieses Fotografenteam ist nicht daran interessiert, Konventionen einzuhalten.

“Wir möchten nicht wie andere Leute sein”, erklärt David. “Wir möchten anders sein. Als wir zum ersten Motorradrennen fuhren, waren wir neu und kannten keinen, sodass wir unvoreingenommen ans Werk gingen. Wir entschieden uns weniger Quantität und dafür mehr Qualität zu liefern. Und das war der Punkt, an dem wir uns für Mittelformat entschieden."

Das Team hat sich selbst ein enges Budget gesetzt und kaufte zwei Mamiya 645DF Kameragehäuse, zwei Mamiya DM22 Digitalbacks und eine Reihe an gebrauchten Objektiven. Sie haben auch in ein paar leistungsstarke, batteriebetriebene Blitzgeräte investiert und haben angefangen als Team die Motorradfahrer zu fotografieren. Durch ihre Technik und Präsenz wurden sie bald bemerkt, da ihre Vorgehensweise konträr zu der anderer anwesenden Fotografen war.

“Am Anfang lachten die anderen Fotografen, als sie uns sahen, wie wir Belichtung und [Mittelformat] Kamera nutzten. Ich glaube, sie dachten, dass wir komplett verrückt seien - und nicht im positivem Sinne,” erinnert sich Alexandre. Aber es dauerte nicht lange bis sich ihre Bilder deutlich von der Konkurrenz abhoben und so bekannte Kunden sie beauftragten - einschließlich der Moto GP Organisatoren, die nun dem Duo den Auftrag erteilten, von jedem Fahrer ein Portrait zu erstellen und Bilder von jedem Motorrad und Helm aufzunehmen.

Eine clevere Investition
Die Beiden wollten bald ein Upgrade und investierten in zwei Digitalbacks der IQ-Serie. Sie waren aufgrund des plattform-übergreifenden Systems, des hochauflösenden Touchscreens und der Qualität des Full-Frame (645) Sensors an Phase One Backs interessiert. Die Beiden behaupten, dass sich die Investition seit dem Kauf mehr als ausgezahlt hat, da sich ihre Aufträge verdopplet haben. Die Vermarktung ihrer Bilder und Dienstleistungen mit höheren Erträge, die mehr in Relation zur Werbevergütung standen, hatte positive Reaktionen von künftigen Kunden zur Folge.

“Die Leute sehen die Fotos, sie sehen unsere Arbeitsweise, sie sehen, dass es Mittelformat ist und dass es anders ist. Der Blick des Kunden hat sich verändert. Wir sind sehr glücklich mit unserer Entscheidung. Jetzt haben wir viel mehr zu tun. Kunden suchen Fotografen aus verschiedenen Gründen und die Nutzung des Mittelformats hebt uns von der Masse ab,” schwärmt David.

Die Beiden haben zudem einige Zentralverschlussobjektive zu ihrer Fotoausrüstung hinzugefügt und nutzen jetzt die schnellen Blitzsynchronisationen. “Ein Kunde hat nach einem Bild mit einem verschwommenen Hintergrund gefragt. Es war mitten am Tag und wir hatten gute Lichtverhältnisse, aber wir nutzten eine Synchronisationszeit von 1600/s und eine weit geöffnete Blendeneinstellung und es hat gut geklappt. Es ist fantastisch, so als ob wir etwas neues entdecken.”

Auf die Frage, ob der Wechsel nach dem Gebrauch einer DSLR-Kamera schwierig sei, sind sich Alex und David einig. Alex erklärt, “Die Kamera ist wirklich einfach zu bedienen, ich kann ehrlich nichts schlechtes über sie sagen.” David stimmt dem zu: “Vergessen Sie die Idee, dass das Phase One System nur eine Studio-Lösung ist. Wir fotografieren im der Wüste und in den Bergen. Wir haben es kürzlich genutzt, um Snowboarder während der X Games zu fotografieren.”

Andere Fotografen haben die zuerst ungewöhlich erscheinende Herangehensweise und den späteren Erfolg akzeptiert. “Wir stehen nicht mit den anderen Fotografen im Wettbewerb,” erklärt Alex, “wir haben unseren eigenen Markt erschaffen und die anderen sind glücklich deswegen, da wir nicht mit ihnen um die gleichen Aufnahmen konkurrieren. Die meisten anderen Fotografen wissen ein gutes Bild zu schätzen und sie sind beeindruckt von der Qualität unserer Bilder.”

David fügt hinzu, “Am Anfang herrschte ein wenig Spannung zwischen den Fotografen. Aber jetzt gibt es keine Probleme mehr. Unsere Vision ist anders, da die anderen für Zeitungen arbeiten. Sie fotografieren alles. Sie fotografieren 10,000 oder 20,000 Bilder pro Rennen, während wir ein Foto für einen speziellen Werbeauftrag aufnehmen. Jede Herangehensweise ergänzt die andere. Wir respektieren andere Fotografen und jetzt respektieren sie auch uns.”

Die Zustimmung der Kunden
Während der Respekt der Kollegen für jeden Fachmann wichtig ist, könnte man behaupten, dass die Meinung der Kunden wirklich entscheidend ist. Auf die Frage, welche Reaktionen sie von ihren Kunden bekommen, lacht David und meint ohne aus dem Takt zu kommen, “Normalerweise gehen wir auf Nummer sicher und bitten sie, sich hinzusetzten... Nachdem sie die Qualität gesehen haben, möchten sie, dass andere einen Blick drauf werfen. Das ist eine typische Reaktion.”

Alex erinnert sich an ein Shooting, “Wir haben ein Portrait einer Frau fotografiert und wir haben die Augen auf dem Bildschirm vergrößert, um die Details zu sehen. Jeder im Media Center versammelte sich um den Bildschirm und sogar die anderen Fotografen, die DSLR-Kameras mit Millionen an Pixeln hatten, waren beeindruckt von der Qualität, die wir produzierten. Es gibt keinen Vergleich.” David erzählt weiter, “Kunden haben etwas über Mittelformat gelernt, weil wir ihnen davon erzählt haben. Wir zeigen ein paar Beispiele und die Leute verstehen es, weil ein wirklicher Unterschied besteht. Und dann sind sie stolz, weil sie etwas Außergewöhnliches von fantastischer Qualität bekommen.”

Es gibt keinen Zweifel, dass die unverwechselbare Herangehensweise dieses gallische Duos einen wesentlischen Teil zu ihrem Erfolg beigetragen hat. Aber wie viel Erfolg verdanken sie ihrer Mittelformat Ausrüstung?
“Wir wären jetzt nicht am gleichen Punkt,” stellt Alex fest. “Ich denke, dass unser Stil anders ist, aber wenn Sie vor drei Jahren zu mir gesagt hätten, ‘Sie können Ihren Stil behalten aber nicht diese Kamera benutzten,’ hätte ich gesagt, ‘Auf keinen Fall.’”

Erfahren Sie mehr über LS Objektive und schnelle Blitzsynchronisationen:
Zentralverschlussobjektive

Was sind die Vorteile eines plattformoffenes Kamerasystems? Schauen Sie unser Anleitungsvideo auf unserem YouTube Kanal:
youtu.be/iYKWv-aj-fw

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Erfahren Sie mehr über Alex und David:
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Alle Bilder ©Alex und David

Jeroen Hofman

Nur ein Kamerasystem

Einige Fotografen nehmen nur Portraits auf, andere spezialisieren sich in Landschafts- oder Dokumentarfotografie. Aber für Jeroen Hofman, "Ist es die Vision von drei...Ich fotografiere Editorial- und Werbeshootings und arbeite an meinen persönlichen Projekten für je exakt ein Drittel meiner Zeit".

Die Vielzahl an unterschiedlichen Thematiken, die Hoffman bearbeitet, hat zur Folge, das er ein Kamerasystem finden musste, dass ihn in allen Disziplinen zufrieden stellt. Er dachte, dass das eine große Herausforderung darstelle. Als ich mit ihm redete, war er in seinem Studio in Amsterdam, kurz nachdem er aus London zurückgekehrt war, wo er den Fussballspieler Robin van Persie von Arsenal fotografiert hatte. Der niederländische Fusballspieler ist einer aus einer langen Reihe an berühmten Fussballspielern und Sportlern, die von Hofman fotografiert wurden, einschleißlich Dirk Kuyt und die Boxlegende Joe Frazier (kurz bevor er 2011 verstarb).

Hofman hat zuvor mit einer DSLR-Kamera fotografiert, aber er sah, dass die Qualität kein hohes Niveau aufwies. Er besaß eine Hasselblad Kamera und Objektive der V-Serie und machte den Sprung zur Mittelformataufnahme mit einem Phase One P40+ Digitalback. “Ich entschied mich für das Phase One Back wegen seiner Vielseitigkeit und auch weil ich die Arbeit mit Capture One wirklich mag", sagt er mir. Danach wechselte er komplett zu einem Phase One Kamerasystem. "Der Grund, warum ich wechselte, war der, dass ich Probleme hatte, mit der V-Serie präzise in einem kurzen Zeitraum zu fokussieren. Also wollte ich eine gute, zuverlässige Kamera."

Das Kamerasystem zu tauschen erwies sich als Kinderspiel, "Es dauerte eine halbe Stunde, um mich an die 645DF zu gewöhnen, nachdem ich die Hasselblad V genutzt hatte," berichtet er begeistert. Er entdeckte auch eine Vielzahl an Vorteilen für seine Arbeitspraxis. "Der Workflow ist nun zweimal, manchmal auch viermal so schnell wie mit dem alten Kamerasystem", sagt er aufgeregt bevor er meint, "als ich die Hasselblad Kamera benutzte, musste ich eine LCC* Datei aufnehmen, da die Bilder einen Farbstich hatten. Jetzt verwende ich die DF Kamera und es ist kein Farbstich mehr zu sehen und der Moiré-Effekt ist sogar noch besser."

Die Phase One 645DF Kamera hat sich als solcher Erfolg erwiesen, dass er sie jetzt für all seine Portraitaufnahmen nutzt. "Ich wollte schneller fotografieren und arbeiten. Wenn ich vorher ein Close-up Portrait aufnahm, arbeitete ich mit einem Stativ und hatte eine sehr statische Einstellung. Was ich an der Phase One Kamera mag, ist dass ich herumlaufen kann und vorhersehen, was jemand in der nächsten Sekunde machen wird... Die Objektive und der Autofokus funktioniert wirklich gut; ich kann die Schärfe in den Augen einfangen - es ist perfekt!" Es hat ihm auch geholfen sich von der Konkurrenz abzuheben: "Kunden fragen immer 'Welche Kamera ist das?' Sie kennen auf jeden Fall den Unterschied zwischen der Arbeit mit einer DSLR und einer Phase One Kamerasystem. Falls sie schon Erfahrungen mit Shootings haben, erkennen sie sofort mit welcher Kamera du arbeitest und sie lieben es."

Hofman arbeitet jetzt mit einem P65+ Digitalback mit der Phase One 645DF, obwohl er nicht auf dieses Kameraformat beschränkt ist. Er wechselt häufig von Shooting zu Shooting, je nachdem welches Objekt und welchen Zugang er für seinen nächsten Auftrag oder sein nächstes Projekt wählt. Ein Teil seiner Kaufentscheidung beruhte auf den Vorteilen, die die Open-Platform Phase One Digitalbacks mitbringen. Er nutzt jetzt auch eine technische Kamera von Cambo bei den meisten seiner persönlichen Projekten, einschleißlich seines neuesten Projekts mit dem Titel "Playround". Der Titel bezieht sich auf über 65 Trainingsanlagen, die Hofman in den Niederlanden dokumentiert hat, die sich auf Katastrophen und Notfälle vorbereiten. "Ich zeige einen Teil der Niederlande, den niemand kennt. Das sind die Orte, die Sie als Kind wundern ließen, was sich auf der anderen Seite des Zauns befand."

Jeroen Hofman


Kamerasystem

Mittelformatkamera: Phase One 645DF view
Digitalback: P 65+ view
Objektive: LS 110 mm, LS 80 mm, LS 55 mm view

Technische Kamera: Cambo Wide RS
Objektiv: 35 mm

Mehr über Jeroens Arbeit:
jeroenhofman.com

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Adrian Weinbrecht

Tanzende Fotografie

Adrian Weinbrecht ist ein australischer Profi-Fotograf, der zur Zeit in London lebt. Er fotografiert schon seit 21 Jahren. Er sagt: "Um als ein Werbefotograf erfolgreich zu sein, müssen Sie positiv, einfallsreich sein und eine starke Präsenz haben. Sie müssen auch ein großartiger Fotograf sein, aber es gibt viele großartige Fotografen, die nicht beachtet werden, weil sie einfach nicht die notwendige Persönlichkeit besitzen."

Man weiß, dass man mit einem guten Tänzer arbeitet, wenn man die Kleinigkeiten beachtet… Die Art, wie der Fuß gestreckt ist oder wie die Position gehalten wird, mitten in der Luft, bis zum letztmöglichen Moment bevor der Boden berührt wird. Das sind die Dinge, die den großen Unterschied machen, wenn man Tänzer fotografiert..”

Einblick
Adrian Weinbrecht ist ein australischer Fotograf, der in London lebt. "Ich fotografiere seit 21 Jahren," sagt Adrian mit einem Lächeln, "obwohl ich sehr viel jünger aussehe." Um als Werbefotograf erfolgreich zu sein, müssen Sie positiv und einfallsreich sein und eine starke Präsenz haben. Sie müssen auch ein großartiger Fotograf sein, aber es gibt viele großartige Fotografen, die einfach nicht beachtet werden, weil ihnen die richtige Persönlichkeit nicht haben. Das scheint jedoch für Adrian kein Problem zu sein! "Ich habe mal überlegt Jura zu studieren, aber als ich mir ältere Rechtsanwälte anschaute, entschied ich mich, dass das kein Leben für mich ist. Ich war schon immer leidenschaftlich, wenn es um Bilder ging, und so ging ich eines Tages in ein kleines Studio und mir wurde direkt ein Job als Auszubildender angeboten." Adrian studierte halbtags Fotografie am Mt Lawley College in Perth, mit angesehenen australischen Dozenten wie Brian Barrow und Mike Taylor, und erweiterte seine Erfahrungen indem er in einem Profi-Labor, einem Hochzeitsstudio und schließlich in einem Werbestudio als Assistent und Studio Manager arbeitete.

Im Alter von 23 hatte er genug Geld gespart, entweder für eine Anzahlung für ein Haus oder für eine lange Reise. "Ich glaubte, dass ich nach Europa gehen könnte, um in 2 oder 3 Jahren als Assistent zu lernen, was ich in Australien in 10 Jahren lernen würde. Ich hatte natürlich nicht vor, für immer aus Australien weg zu gehen." Doch es sollte ganz anders kommen. Nachdem er Erfahrungen in der Schweiz, in Deutschland und in England gesammelt hatte, kehrt er 1996 nach Perth zurück, um sein eigenes Studio zu eröffnen, aber es dauert nicht lange bis er wieder in London war und dort heiratete. "Als Assistent für verschiedene Fotografen in Europa zu arbeiten, gab mir eine solide Basis, nicht nur in Fotografie sondern auch in Geschäftsphilosophie und -methodik. Ich nahm auch an einem kurzen Businesskurs teil, weil mir meine Beobachtungen zeigten, dass die die erfolgreich sind, nicht unbedingt die besten Fotografen sind, aber ohne Ausnahme die besten Geschäftsleute." Heute fotgrafiert Adrian für diverse Kunden (einschließlich Sony, Unilever, HSBC, UBS, Lucozade, Mazda, Land Rover, 3 Mobile und eine Reihe an Publikationen), doch seine Leidenschaft ist die Tanzfotografie. "Vor ein paar Jahren hat mich eine Freundin aus dem PR-Bereich angesprochen, schmeichelte mir und sagte mir, dass sie kein Geld hatte und fragte mich, ob ich die Tänzerin und Choreografin Cathy Marston fotografieren würde. Cathy arbeitete für das Royal Ballet und war dabei ein neues Projekt anzufangen, für das sie ein paar Fotos brauchte. Der Job klang nach Spaß und da ich mich immer schon für Formen und Bewegungen interessiert hatte, sagte ich mir, 'Warum nicht?'."

Die Tänzerin
Die Zusammenarbeit mit Cathy Marston bot viele Möglichkeiten und Adrian entwickelte seine Betrachtungsweisen mit jedem neuen Auftrag. Die ersten Fotografien wurden im Studio, mit Cathy in einem schwarzen Kleid und bemerkenswerten Tanzbewegungen, aufgenommen. Um Ihre Bewegungen hervorzuheben, nutze Adrian nur einen horizontalen Lichtstreifen, und die Lichter wurden so hoch angebracht, dass die Tänzerin sich nicht in ihren Sprüngen aufgrund der Beleuchtung eingeschränkt fühlte. Nach diesem Einstieg entdeckte Adrian, dass er Tanzfotografie liebte. Cathy liebte auch das erste Set an Bildern so sehr, dass sie ein Jahr später zurückkehrte, dieses mal mit einer Gruppe von Tänzern. Für die zweite Session, kreierte Adrian ein mehr einbindendes Licht-Setup. Als Werbefotos für 'The Cathy Marston Project', fand das Shooting wieder in Adrains Studio statt, ein relativ kleiner Platz, aber ausreichend für die Tänzer. "Ich fotografierte häufig in die Weite, weil ich so den Tänzern Platz zum Bewegen gab, und natürlich ermöglicht das Fotografieren in Mittelformat das nachträgliche Schneiden problemlos."

Adrian ist ein Verfechter für Phase One Mittelformat Digitalbacks und nutzt deshalb P30 und P45+ Backs und jetzt wahrscheinlich auch schon ein P65+. Die Qualität und der Dynamikbereich der Dateien ist optimal für seine dramatische Beleuchtung im Studio, sodass er sowohl die Details im Schatten als auch in den Highlight einfängt und zusätzlich alle Nuancen und Beschaffenheiten der Haut und der Kleidung aufnimmt. “Bei diesem Shooting habe ich mehrere Lichter genutzt, die hinter und neben der Tänzerin positioniert waren, sodass ein Umriss um Martina enstand, um einen Kontrast zum schwarzen Hintergrund zu schaffen. Ich wollte viele Formen schaffen und ich denke, dass ich dies erreicht habe, wenn man die Modellierungen auf ihren Armen und Beinen betrachtet.” Die Outfits wurden vom türkischen Designer Bora Aksu am Wochenende vor dem Shooting zusammengestellt - er war ein Freund von Cathy und die Outfit waren wunderschön, wie Adrian anerkennt. Adrians Jahre, die er mit dem Studium von Kampfkunst verbrachte, halfen ihm, die Formen und Bewegungen des Tanzes zu verstehen, und Cathy mochte seine Arbeit offentsichtlich, denn als ihr die Position des Creative Directors am Balett in Bern angeboten wurde, fand Adrian sich plötzlich in der Schweiz bei einem Shooting wieder.

Thunersee
Da er etwas anderes als ein Standardwerk im Studio produzieren wollte, ging er mit den Tänzern nach draußen. "Ich flog in die Schweiz und sah mir ein paar potentielle Plätze an, doch als ich ein paar Wochen später für das Shooting zurückkehrte, hatte sich das Wetter verschlechtert und ich fotografierte die Tänzer doch im Studio." Aber er hielt wieterhin an der Idee fest und fotografierte jeden Tänzer, sodass er oder sie nahtlos in eine Außenkulisse eingefügt werden kann. Der Tänzerin am Thunersee hält zum Beispiel die unglaublichste Pose hoch über dem blauen See und ihren Kopf nach hinten geneigt, hin zu einer hellen, strahlenden Sonne. "Die Location wurde vormittags im August fotografiert und das Licht und Location erzeugen ein sommerliches Gefühl. Als ich das Foto belichtete, schoss ich eine Belichtungsreihe, ließ die Blende aber konstant. Ich belichtete für die Sonne, für die mittleren Töne und für die schattigen Bereiche. Ich weiß, dass man mit den Mittelformatbacks schon den besten Dynamikbereich hat, aber wenn man drei verschiedene Belichtungen miteinander verbindet, bekommt man nichts geringeres als ein sensationelles Ergebnis. In der fertigen Datei sind überall Details zu erkennen."

Zurück im Studio passte Adrian seine Belichtung dem Sonnenlicht an, in dem er den See fotografiert hat. Jeder Shoot dauerte nur fünf Minuten und Adrian markierte ein Viereck auf dem Studioboden, um den Tänzern einen Raum vorzugeben, in dem sie arbeiten können, und nicht eine bestimmte Position. "Ich musste auch die Höhe und den Winkel der Kamera beachten, um sicherzustellen, dass es so aussieht, als ob die Tänzerin wirklich vom Steg springt." Das Licht war so positioniert, dass es ein starkes Highlight unten an ihren Beinen setzte, genau wie die Sonne es getan hätte. "Bevor wir anfingen, zeigte ich der Tänzerin das Hintergrundbild und erklärte ihr, dass wir etwas wollen, das nicht wie eine typische Tanzbewegung aussieht. Wir wollten keine klassische Pose aus dem Nussknacker, eher eine Dekonstruktion des Gelernten, um ein moderneres Gefühl hervorzurufen. Es ist eine einfach Sache, solange alles gründlich durchdacht ist." Adrian nutzt Elinchrom Belichtung und sagt, dass er das ganze Zubehör und jeden Beleuchtungskörper besitzt, den sie produzieren. Und mit Studioblitz zu fotografieren bedeutet, dass eine kurze Pause zum erneuten Aufladen entsteht, sodass der Tänzer nach seinem Sprung Zeit hat, seine Balance wiederzufinden, um bereit für die nächste Bewegung zu sein. Man muss nicht mit einer DSLR-Kamera mit 10 Aufnahmen pro Sekunde fotografieren, um genau den richtigen Augenblick einzufangen - Adrian beobachtet die Tänzer nur und nach ein bisschen Übung fängt er den richtigen Moment ein. Er nimmt nicht mehr als zwanzig oder dreißig Aufnahmen pro Shooting auf. "Normalerweise dirigiere ich Tänzer nur, wenn etwas nicht funktioniert. Ich mag es zu sehen, welche Ideen sie selbst haben, bevor ich übernehme - vielleicht sind die Bewegungen, die sie von alleine machen, besser als die, die ich mir vorstelle."

Eine Frage der Anzahl
Einen einzelnen Tänzer zu fotografieren ist schon eine Herausforderung, aber zwei, drei oder mehr Tänzer zur gleichen Zeit zu fotografieren ist noch interessanter, vorallem im Hinblick auf Belichtung und Timing. Das Licht muss in der Weite viel erfassen und passend für eine Reihe an verschiedenen Tanzbewegungen sein. Und dann gibt es das kleine Problem, die Tänzer zu synchronisieren. "Es ist nicht so schwierig, wie es klingt. Ich zähle bis drei und die Tänzer springen. Ich rate ihnen vorsichtig zu sein und einander nicht zu treten oder zu schlagen (das kann passieren), da die stärksten Kompositionen entstehen, wenn die Tänzer nah beieinander stehen. Doch die Tänzer sind professionell und erfahren, sodass es gewöhnlich nicht lange dauert bis eine gelungene Aufnahme entsteht." Adrian sagt, dass er nicht gerne Tanzfotografien kabelgebunden aufnimmt, da er überzeugt ist, dass das die Dynamik des Shootings verändert. "Ich möchte den Fokus auf das setzen, was vor der Kamera passiert, nicht auf den Bildschirm des Computers hinten im Studio. Ich mag es auch, die Fotos von einer Speicherkarte herunterzuladen, da ich so die Daten an zwei Orten habe und ich nie eine Karte am selben Tag überschreibe. Das heißt jedoch nicht, dass die Tänzer die aufgenommenen Fotos nicht sehen. Während einer Pause können wir ihnen die Fotos auf dem Back der Kamera zeigen, sodass sie sehen können was passiert. Ich denke, dass professionelle Tänzer nicht so viele Anweisungen brauchen. Ich möchte es nicht einfacher klingen lassen als es ist, aber normalerweise bewegen sich Profi-Tänzer sehr gut und verstehen, was man versucht zu erreichen." Während Adrian zugibt, dass einige Aspekte seiner Bilder glückliche Zufälle sein können, wie das Zusammenpassen der Tänzer oder die Bewegung der Kostüme, ist er fähig seine Kompositionen zu optimieren, indem er seine Aufmerksamkeit auf das Licht und auf seine Ausrüstung richtet. "Es gibt keine Regeln für die Aufnahme und Belichtung von Tanzfotografie. Jede Situation ist anders und verlangt nach einer anderen Lösung."

Adrian Weinbrecht

Ausrüstung
Mittelformatkamera: Phase One 645DF view
Digitalback: P 45+, P 30+ view

Mehr über Adrians Arbeit
adrianweinbrecht.com

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Miss Aniela

Die unwirkliche Welt

Ihr realer Name ist Natalie Aniela Dybisz, und sie ist gebürtig aus Leeds im Norden Englands, doch Ihre Eltern sind polnischer Abstammung, und diese osteuropäischen Wurzeln spiegeln sich in Ihrem heutigen Künstlernamen wider.

Die ‘Miss Aniela’ Bezeichnung ist aus dem Username, den sie für ihren Flickr Account genutzt hat, entstanden, bevor sie anfing viele Bilder aufzunehmen. Sie fing ohne großen Plan im Alter von 19 Jahren an. "Es war definitiv die Art und Weise, wie die Leute auf meine Arbeit online auf Flickr reagierten, die mich überzeugten, dass ich etwas daraus machen könnte...um mein Leben zu finanzieren." sagt sie bescheiden. Die Reaktionen, die sie erwähnt, könnte besser als globales Phänomen beschrieben werden, da ihre Flickr-Seite allein in den ersten 6 Monaten über eine Millionen Mal angesehen wurde.

Natalie Dybisz hatte viele Kameras, von einer Kompaktkamera bis hin zu einer DSLR, während ihrer Karriere genutzt. Aber vor kurzem hat sie sich für eine Phase One Lösung entschieden, die sie zugegebener Weise sehr aufgeregt machte. “Die 645DF mit dem P40+ Digitalback macht Bilder von unglaublicher Qualität, sodass die entstehenden Aufnahmen geschnitten werden können und immernoch eine perfekte Auflösung in Postergröße haben".

Die unwirkliche Welt
Sie fing schnell an zu analysieren und zu verstehen, wie sie die Aufmerksamkeit der Flickr Community mit ihren unverwechselbaren Selbstportraits, die sie als ihren Stil entwickelt hat, bekommt. Sie nutzt gewagte und umwerfende Farben, die sie in der Post-Produktion noch aufbauscht. Sie räumt ein, dass der Weg, den sie zur Fotografie gewählt hat, indem sie Bilder im Internet ausstellt, bedeutet, dass ihre Bilder zunächst als Miniaturbilder oder maximal als Bilder in Postkartengröße gesehen werden. Das bedeutet, dass die Bilder die Menschen fesseln müssen, sodass sie darauf klicken und kommentieren und mehr von Ihrer Arbeit sehen möchten.

Ihre endgültigen Bilder sind oft aus einer Anzahl an zusammengesetzten Aufnahmen konstruiert, um Szenen zu erzeugen, in denen es so aussieht, als ob sie hängt, schwebt oder fällt. Aber diese Bilder, die sie als ihre 'Tricks'-Serien bezeichnet, sind mehr als ästhetisch ansprechende Bilder, da sie auf die dunkleren Themen wie Angst und Depression anspielen, die aus den eigenen Erfahrungen der Künstlerin, aus der Zeit, in der sie anfing Selbstportraits aufzunehmen, stammen. Wie alle erfolgreichen, innovativen Künstler, findet sie immer wieder Inspiration für ihre Kunst in ihrem persönlichen Leben - Bilder wie ‘An Exercise in Emotional Detachment,’ das ihre Gefühle widerspiegelt, als sie alleine nach London gezogen ist, und die Arbeit ‘I Don’t Feel so Safe Anymore,’ wurde erschaffen, nachdem bei ihr eingebrochen wurde. Ein besonders ergreifendes Bild mit dem Titel ‘For Tatus’ wurde von den Erinnerungen an Natalies Vater inspiriert, der starb als sie vier Jahre alt war, und wurde erstellt, um seinem Geburtstag zu gedenken.

Aber die Reaktionen auf Miss Anielas Selbstportraits sind nicht ausschließlich positiv. Besonders ihre Akt-Fotografie provozierte Kontroversen, mit Anschuldigungen, dass manche Bilder Frauen erniedrigen würden. Ihre Antwort drauf war: “Eine Person sieht möglicherweise etwas Kontroverses in meiner Arbeit und eine andere Person sieht einfach nur etwas visuell Interessantes und Sinnliches im positiven Sinne.”. Sie erkennt, dass durch das veröffentlichen Ihrer Bilder im Internet in einem Forum wie Flickr, Menschen ihre eigenen Interpretationen haben und die in ihren Kommentaren zum Ausdruck bringen. Doch sie versteht auch, dass jegliche Debatten ihr geholfen haben, um wahrgenommen zu werden und widerlegt jegliche Unterstellungen der Ausnutzung, in dem sie sagt: “Egal ob ich erfolgreich bin oder nicht, ich mag die Idee den männlichen Blick umzustoßen, mit einem Bild, in dem ich die Fäden ziehe... und etwas dynamisches mit der weiblichen Form mache”.

Die wirkliche Welt
Es sind nun mehr als vier Jahre, dass Miss Anielas Flickr Foto-Stream der Online-Welt vorgestellt wurde, aber erst seit den letzten zwei Jahren arbeitet diese talentierte 24-jährige Künstlerin professionell. Sie verfolgt weiter ihre persönlichen Projekte und verdient ihren Lebensunterhalt, indem sie Limited-Edition Drucke und selbst veröffentlichte Bücher ihrer Arbeit verkauft. Sie hat auch eine Anzahl an verschiedenen unternehmerischen Tätigkeiten angenommen, die Beratungsarbeit für große Blue-Chip Unternehmen einschließt, und sie hat ein Buch über Selbstportraits in petto, das voraussichtlich Anfang 2011 in den Regalen liegt. Sie führt auch Präsentationen und Workshops über die ‘Miss Aniela-ähnlichen’ Bildeffekte (auch über den Frei-Schweben-Efekt) in Großbritannien und den USA durch.

Interessenten wollen unbedingt Miss Aniela aber, während sie sich vornimmt ihre Selbstportraits weiter zu entwickeln, ist sie zudem entschlossen, sich auch mit anderen kreativen Medien zu beschäftigen und macht Pläne, eine Reihe an Kurzfilmen zu drehen. Sie wirkt zudem prädestiniert, um erfolgreiche Crossover-Projekte zwischen Kunst und der Werbewelt zu erschaffen, mit einer Anzahl an kommenden Kommissionen an Klienten aus Mode und Musik, wo sie beabsichtigt in erster Linie ihre fine-art Blueprints zur Geltung zu bringen. Ihre Karriere ist prognostiziert interessant und erfolgreich zu sein. Welchen Weg auch immer sie einschlägt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass, auch wenn Sie jetzt nicht sehr viel über ihre Arbeit wissen, es in der Zukunft bestimmt tun werden. Achten Sie auf ‘Miss Aniela’ – sie ist definitiv jemand, bei dem es sich lohnt.

Natalie nutzt für ihre Postproduktion Capture One Pro Software, um ihre RAW-Bilder zu verarbeiten. "Capture One erlaubt bei der Stapelverarbeitung vieler ähnlicher Bilder eines Shootings einen reibungslosen Workflow. Die Möglichkeit auf effiziente Weise Änderung auf eine Gruppe an RAW-Bildern anzuwenden, und sie als Dateien mit maximaler Qualität zu erhalten ist wichtig, wenn ich bestelle Portraits fotografiere.".

Sie nutzte die Phase One Produkte, um Bilder wie 'Joyride' und 'Jane' zu produzieren und auch während einer Zusammenarbeit mit der Selbstportrait-Künstlerin Rossina Bossio. Sie fasst Ihre Erfahrung mit der Phase One 645 DF und dem P40+ so zusammen: "Ich fand die Produkte überraschend einfach zu bedienen, sogar noch einfacher als eine DSLR-Kamera, aber mit den fantastischen Vorteilen einer Mittelformatkamera."

Mehr zu Miss Anielas Arbeit:
missaniela.com
missanielablog.com

Audio-Diashow mit Miss Aniela:
DSLR hinter sich lassen
Der Weg zur Fotografie
Die Intention hinter den Selbstportraits
Den männlichen Blick zerrütten

Schwarz-weiße Perspektive

Schwarz-weiße Perspektive

Peter Steinhauer lebt für schwarz und weiß. Er liebt die Ästhetik, die Qualität und die Geschichte, die mit dieser Fotografie verbunden wird.

Peter hat einen Großteil seiner Karriere hinter Großformatkameras verbracht und hat seine Werke über 28 Jahre lang in seiner eigenen Dunkelkammer entwickelt. Heute arbeitet er vollkommen digital und genießt es, seine Phase One Digitalbacks an ihre Grenzen zu bringen, indem er mystische Landschaften mit außergewöhnlich langer Belichtung aufnimmt. Er nutzt das P45+ Back wegen dessen Fähigkeit lange, geräuschlose Belichtungen durchzuführen. Das P45+ kann Peters lange Belichtungen problemlos bewältigen, die normalerweise zwischen 30 Sekunden und 20 Minuten dauern. Er testet jetzt das Phase One Achromatic Back, das ein rein schwarz-weißes Digitalback ist.

Projektarbeit
"Ich fotografiere gerne auf Projektbasis. Ich hab ein bestimmtes Objekt in meinem Kopf. Wenn ich draußen die Landschaft fotografiere, ist das alles was ich mache. Und da all meine Landschaftsaufnahmen mit einem Stativ aufgenommen werden, ist es schwer in der Mitte eines Landschaftsshootings zu Portrait-Fotografie zu wechseln. Es sei denn ich arbeite in Ländern, die weit von meiner derzeitigen Heimatstadt Hong Kong entfernt sind, da ich dann durch die begrenzte Zeit während meiner Reise beides fotografieren muss."

Peter fotografiert in ganz Asien, hauptsächlich vor Ort. Er lebte 13 Jahre in Vietnam und Singapur bevor er sich in Hong Kong niederließ. Neben seiner kommerziellen Arbeit, hatte er immer auch eine Reihe an persönlichen Projekten in Konkurrenz dazu laufen, einschließlich einiger Bücher. Zwei Bücher über Vietnam sind schon veröffentlicht und es sind weitere Bücher in Produktion, einschließlich zwei Über Hong Kong, eins über Bali, Indien und Burma. "Am Anfang einer Projekts, stell ich mit einen großen Berg an Arbeit vor und das finale Werk als ein Buch."

Black Moor, Hong Kong
Black Moor ist eine Kombination aus künstlich geschaffenen Strukturen, der Umwelt und typischen atmosphärischen Bedingungen, die sich in Hong Kong befindet.

"Dies ist das normale Wetter in Hong Kong", erklärt Peter, "mit einem schweren Himmel und vielen Bergen. Als ich anfing zu fotografieren, war ich von Bildern aus dem 19. Jahrhundert fasziniert, in denen die Portraits von Menschen ein wenig verschwommen waren, sodass eine Fotografie entstand, die lebendig, fast bewegend erschien. Zu der Zeit war ich mir nicht im Klaren darüber, wie Belichtung Bilder beeinflusst. Ich war nur fasziniert von den geisterhaften Menschen. Doch obwohl ich mich weiterbildete und mit Landschaftsfotografie anfing, kehrte ich für Inspiration immer wieder zum frühen 19. Jahrhundert zurück. Ich wurde zum Stil der Fotografen des späten 19. Jahrhunderts, Eugene Atget und dem schottischen Fotografen John Thompson, hingezogen, als ein Gegensatz zu den Werken von Ansel Adams, in denen alle Bewegungen angehalten werden. Deshalb fing ich an, hauptsächlich mit längeren Belichtungszeiten zu arbeiten. Wenn ich es kann und wenn es passend ist, versetzte ich meine Werke gern in Bewegung. Der Wind weht immer, das Meer bewegt sich immer - ich denke lange Belichtungszeiten machen meine Fotografie lebendiger."

Black Moor wurde mit einer Phase One 645AF Kamera mit einem P45+ Back und einem 150mm Objektiv fotografiert. Die Belichtungszeit betrug ca. drei Minuten und Peter nutzte eine Reihe an neutralen Graufiltern, um lange Belichtung sogar bei Tageslicht zu sichern.

"Jeder ND Filter entspricht ungefähr vier Blendenverschlüssen, sodass ich drei oder vier dieser Filter mit meinem Objektiv mit einer Verschlusszeit von f/16 nutze, um lange Belichtungszeiten zu erreichen. Es hängt alles mit dem Umgebungslicht zusammen. Bei dieser bestimmten Belichtung war es gegen Ende des Tages und bewölkt, sodass ich einen nicht so starken Graufilter benötigte. Ich mag diese atmosphärischen Bedingungen und das weiche Licht am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Das Licht ist dann am weichsten, und genau dieses Licht stell ich mir in meinen Visionen vor."

Ma On Shan
"Dieses Bild wurde in den New Territories aufgenommen. Hong Kong ist eine Insel, aber schließt auch Bereiche auf dem Festland bishin zur chinesischen Grenze ein. Ich stehe in einem Nationalpark und Leute sind fasziniert, wenn ich erzähle, dass das Hong Kong ist! Es sieht überhaupt nicht aus wie die dichten städtischen Bereiche von Hong Kong und Kowloon. Es ist ein langer Weg vom Parkplatz zur Spitze des Berges. Es gibt Wanderwege in ganz Hong Kong und, da ich aus Colorado stamme, gehe ich so viel ich kann in den Hügel wandern. Es ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens."

"Ich fotografiere in schwarz-weiß, weil das meine Sichtweise widerspiegelt. Das Diptychon und Triptychon meiner Arbeit werden wieder von der Fotografie des 19. Jahrhunderts und den Banquet Cameras beeinflusst. Der einzige Weg 100 Menschen gleichzeitig zu fotografieren ist der Gebrauch einer historischen Kamera mit Glasplatte und ich liebe dieses lange Format. Wenn ich in Gegenden wie diese komme, fühle ich den ganzen Raum um mich herum und so erschaffe ich ein Werk im langen Format. Doch ich nehme bewusst zwei oder drei seperate Bilder für dieses Format auf. Statt ein Bild aufzunehmen und es in zwei Hälften zu teilen, nutze ich ein sehr hochwertiges Stativ, um präzise jedes Foto zu gestalten. Ich mach die erste Aufnahme und dreh die Kamera zu einer Seite, sodass die Ränder übereinstimmen, und mache dann die nächste Aufnahme."

Durch das P45+, so sagt Peter, kann er selbstsicher 40x50 inch Druck für Ausstellungen erstellen. "Die Dateien sind fantastisch und die Bilder sind genauso scharf wenn nicht schärfer als ein 4x5" Negativ. Selbstverständlich ist die Phase One Ausrüstung bei weitem besser als eine 4x5" Kamera und ich nehme an, dass das einzige Manko ist, dass man 20 Minuten für die Geräuschreduktionssoftware warten muss, wenn man eine 20 minütige Belichtung durchführt. Es wäre gut, zwei Backs zu haben!"

Taikoo Fenster
"Das ist eines meiner Bilder, das am besten verkauft wird. Die Szene ist in meinem Kopf, seit ich das Bild das erste Mal 1994 vom Boden aus fotografiert habe, aber das war nicht die Aufnahme, die ich woltte. Erst vor ein paar Jahren, nachdem ich hier hin gezogen war, fotografierte ich die Szene aus einer Wohnung im 15. Stock."

"Es ist eine verschwindende Seite von Hong Kong, aber es zeigt die Dichte der alten Plattenbausiedlungen, die neu erbaut oder ersetzt werden. Es sind nur ca. 15 Meter von Wand zu Wand und ich wusste, dass ich ungefähr auf der halben Höhe des Gebäudes sein musste, um die symmetrische Komposition, die ich mir vorstellte, zu erschaffen. Doch Zugang zu erlangen war schwierig. Die Leute, die dort lebten, waren besorgt ich könnte ein Stadtentwickler sei oder dass ich ihnen ihr Zuhause für die letzten 50 Jahre wegnehmen würde. Die Security kontrollierte mich gründlich und ich musste ihnen meine Bücher und Portfolios zeigen."

"Nachdem wir die Erlaubnis für das Shooting erhielten, war die nächste Herausforderung jemandens Fenster zu öffnen und die Kamera zu positionieren. Die Fenster sind nur 50 Zentimeter breit, sodass es sogar schwierig ist, seinen Kopf herauszuhalten, um sich umzusehen! Wenn ich eine 4x5" oder 8x10" Kamera hätte, wäre es so gut wie unmöglich dieses Foto aufzunehmen! Wie würde man ein Filmhalter einlegen oder das Objektiv anblenden? Ich bearbeite so viel ich kann in Capture One, um die gwünschten Töne zu bekommen. Ich speichere die Schwarz-Weiß-Bilddatei als ein RGB und verarbeite sie im 45x60"-Format. Ich bearbeite alle meine Datei in dieser Größe und verkleinere sie, falls es notwendig ist kleiner Drucke zu machen."

"In diesem Bild ist das Gebäude oben heller und wird schrittweise zum Boden hin dunkler. Es ist so eine enge Öfnung, dass die Sonne, außer bei dem höchten Etagen, nie direkt die Wände erreicht. Mein Ansatz für dieses Bild war die Arbeit in der Dunkelkammer, da ich die Datei abwedelte und brannte, um den unteren Bereich aufzuhellen und die Balance zum oberen Bereich zu finden. Ich glaub nicht, dass ich jemals so glücklich oder zufrieden mit einem Bild war wie mit diesem, und ich war so aufgeregt es zum ersten Mal als Druck zu sehen. Es war ein Bild, das ich 15 Jahre lang in meinem Kopf hatte, bis ich endlich fähig war, das Bild so zu erstellen, wie ich es mir vorgestellt hatte als ich es das erste Mal vom Boden aus gesehen hatte."

Gesichter
Landschaften und Portraits stellen den überwiegenden Teil von Peters Fotografie dar und er arbeitet gerade an einem Projekt, das die verschiedenen Gesichter von Menschen aus verschiedenen asiatischen Städten dokumentiert.

"Ich besuche verschiedene Länder und Städte und fotografiere Menschen mit einem Mamiya 120mm Makro Objektiv. Manche Bilder sind Ganzkörperaufnahmen, andere zeigen nur das Gesicht der Person. Es ist faszinierend die Unterschiede von Land zu Land in den Gesichtern der Menschen zu sehen. Ich begann das Projekt mit einer 4x5" Kamera und jedes Bild hatte den Rand des Films als Rahmen. Wenn man die Fotografien des 19. Jahrhunderts, die mit einem Glasnegativ gemacht wurden, anschaut, kann man sehen, wo das Glas während der Verarbeitung geklebt oder gehalten wurde Diese Spuren erzeugten einen Rahmen und ich mochte diesen Effekt schon immer. Ich hab meinen Filmhalter verändert, um ein Bild wie mit einem Glasnegativ zu produzieren. Dies setzte ich auch mit den digitalen Dateien fort und jede Aufnahme wird individuell erstellt. Es ist kein Standardrahmen."

"Die Phase One Dateien passen gut zu dem 4x5" Negativen, aber es gibt Unterschiede in der Schärfentiefe. Beide Formate, 4x5 und 8x10, haben eine geringere Schärfentiefe als ein Mittelformat, sodass ich mit einem 120mm Makro-Objektiv mit der Blendenweite f/4 den Effekt des Großformats am besten erreiche. Und das Digitale hat noch eine andere Veränderung beim Fotografieren von Menschen bewirkt. Ich reiste früher mit einem Koffer voller Polaroid-Filme. Ich machte ein Foto mit der Polaroid, zeigte es den Leuten, und nahm dann eine zweite Aufnahme auf Film auf. Das hat sehr gut an Orten wie das ländliche Vietnam, Kambodscha und Indien geklappt. Heute hab ich eine Fujifilm Sofortbildkamera, um den Leuten die Aufnahme zu zeigen, doch das endgültige Bild nehme ich mit meiner Phase One Kamera auf."

Peters Hauptgalerien sind Plumb Blossoms in Hong Kong und die Art Vietnam Gallery in Vietnam. Er wird auch von anderen Galerien in Asien, den USA und Europa vertreten.

Folgen Sie Peter Steinhauers Arbeit:
petersteinhauer.com

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Jerry Ghionis

Zum Mittelformat wechseln

Jerry Ghionis begann seine professionelle Karriere 1994 und wurde zu einem der einflussreichsten Hochzeitsfotografen. Er wurde in Australien geboren, ist griechischer Abstammung und wohnt zur Zeit in Melbourne, Australien. Jerry veleiht allem, was er fotografiert, einen unverkennbaren und einzigartigen Stil. Seine Vielseitigkeit reicht bis zu Hochzeits-, Portrait- und Fashion-Fotografie.

Jerry Ghionis glaubt, dass das neue Phase One P 40+ Mittelformat Kamerasystem ein ganz neues Marktsegment für Hochzeitsfotografen erschafft und er möchte der erste sein, der das Segment ausschöpft! Im Berufsfeld der Hochzeitsfotografie sind nur wenige genauso bekannt und angesehen wie der australische Fotograf Jerry Ghionis. Zur Zeit arbeitet er von einem kleinen, exklusiven Studio bei den modernen Docklands in Melbourne aus und fotografiert Hochzeiten, Protraits, Fashion und für spezielle Events. Vom AIPP (Australian Institute of Professional Photography) ein Master der Fotografie, vom American Photo Magazine als einer der Top Ten Hochzeitsfotografen der Welt aufgeführt und von Microsoft als ein "Icon of Image" bezeichnet. Jerrys Aufträge und Semianaranstellungen lassen ihn mehrmals im Jahr um die ganze Welt reisen. Da er inspirierende Vorträge hält, gibt es nur Stehplätze bei seinen Präsentationen bei Kongressen, wie WPPI (Wedding Portrait Photographers International) und PPA (Professional Photographers of America), wo er einen großen Einfluss aufs Publikum hat und sich für Kreativität mit der Kamera einsetzt, um 'das Gewöhnliche zum Außergewöhnlichen' zu wandeln. Und er hatte außerordentlichen Erfolg bei Fotografie-Wettbewerben, denn er gewann zum Beispiel sechs 'International Wedding Album of the Year' Auszeichnungen beim WPPI-Kongress innerhalb der letzten sieben Jahre. Deshalb nahm die ganze Welt Notiz, als Jerry Ghionis zum digitalen Mittelformat wechselte. Warum sollte er das Kameraformat wechseln, nachdem er sich mit DSLR-Kameras einen so großartigen Ruf erarbeitet hatte? Und warum wechselte er speziell zum Phase One P 40+ Kamerasystem?

Unglaubliche Schärfe
Jerry erklärt seinen Wechsel zum Mittelformat mit einem Wort: Qualität. "Es erstaunt mich", erklärt er. "Ich holte meine neue Kamera von L&P Digital Photographic ab, nahm sie mit nach Hause und machte ein paar Aufnahmen von meinem Balkon aus, von dem man die Innenstadt von Melbourne überblicken kann. Als ich die Dateien auf meinem Computer öffnete, konnte ich nicht glauben, wie nah ich das Bild heranzoomen konnte. Ich meine, ich konnte Menschen hinter den Fenstern der Gebäude sehen, die mehrere Kilometer entfernt waren - I was seeing detail I wouldn’t dream of seeing before.” The new Phase One P 40+ (with Sensor+ technology) features a 40-megapixel sensor with 6 micron pixels, producing a 7320x5484 pixel image with a 4:3 ratio format. This is nearly twice the resolution of Jerry’s existing DSLR camera. “And there was something else about the image quality that I loved. It wasn’t just the clarity and the fine detail, it was the way the digital back records highlights and shadows – the dynamic range. Working for years with DSLR cameras, I guess I just accepted the image quality as being the best that was possible, but now looking at a medium format file, I have reassessed what quality is all about. It is simply amazing!” Jerry is referring to medium format digital photography’s most powerful advantage: a huge dynamic range. The P 40+ has a 12.5 f-stop range, once again almost twice what is provided by a DSLR camera, enabling images to record and retain detail in both highlights and shadows in a single exposure.

For a wedding photographer shooting brides with white dresses and grooms with black suits, medium format digital quality is the ultimate solution. Clients spend a lot of money on the dress and suit, so it’s imperative that all the photographs show the finest detail. Shooting weddings is perhaps the most demanding of all photographic disciplines. Working in a range of different locations, often in the late afternoon and early evening, Jerry is constantly working in low light. In fact, he looks for and creates mood and atmosphere with available light and one or two of his signature light sources. Until the Phase One P 40+ arrived, Jerry says medium format wasn’t an option for him because he couldn’t shoot at over ISO 800. Now with the press of a button, the P 40+ with Sensor + technology can have Jerry shooting at up to ISO 3200. Sensor+ technology, developed by Phase One, uses a process of ‘pixel binning’ to provide higher ISO settings. With the Sensor+ feature activated, the P 40+ back combines the data from four pixels into one piece of data, providing a four times increase in sensitivity. And while the size of the resulting file changes from 40 to 10-megapixels, it does so without changing the size of the capture area so the focal length remains the same. “Years ago when I was shooting with a Mamiya RB67, I basically used ISO 400 film and that was it! However, today it’s a different world and shooting at higher ISO settings is a necessity, especially for the type of photography I do. “I love shooting with candle light and video lights and I need to shoot hand-held in dark churches. The choice used to be flash or a tripod, but neither suit the style of photography I produce, so having a high ISO setting on a medium format digital camera is simply priceless.” Even more importantly, Jerry explains, when you capture images in low light, it’s all the subtleties in the shadow areas that make the difference. “Think about a bride and groom walking proudly down the aisle as they leave the church and your photograph not only renders the folds of the dress and texture of the suit, but there’s fine detail in the ceilings and stained glass windows in the church as well. How amazing is it to have a 12.5 stop dynamic range!”

Camera Ergonomics
Jerry says the Phase One 645 camera is just as easy to use as a DSLR. “It handles beautifully. When I first held it, and I know this is a bit of a cliché, it really did feel like an extension of my hand. It’s got a beautiful, comfortable grip which for a medium format camera is imperative if it is to be considered was a viable option for wedding photography. And it’s not as heavy as you might imagine it to be.” The Phase One 645 camera offers shutter speeds from 1/4000 second to 60 minutes, with flash sync up to 1/125 second and even faster with upcoming leaf shutter lenses. The mirror and viewfinder system is almost three times larger than a 35mm camera, providing unheralded control over focus and composition, and the TTL phase-difference autofocus system provides three focus points. The camera accepts lenses from Phase One, Mamiya AF/AFD and Hasselblad V and the camera is Jerry says the Phase One 645 camera is just as easy to use as a DSLR. “It handles beautifully. When I first held it, and I know this is a bit of a cliché, it really did feel like an extension of my hand. It’s got a beautiful, comfortable grip which for a medium format camera is imperative if it is to be considered as a viable option for wedding photography. And it’s not as heavy as you might imagine it to be.” The Phase One 645 camera offers shutter speeds from 1/4000 second to 60 minutes, with flash sync up to 1/125 second and even faster with upcoming leaf shutter lenses. The mirror and viewfinder system is almost three times larger than a 35mm camera, providing unheralded control over focus and composition, and the TTL phase-difference autofocus system provides three focus points. The camera accepts lenses from Phase One, Mamiya AF/AFD and Hasselblad V and the camera is robust to handle the rough and tumble of wedding photography. “The focusing on the new camera is a lot quicker than earlier models and it’s nice to have a different format. I mean, I’ve enjoyed shooting the 3:2 ratio format on a DSLR, but to have something closer to the RB67 format I started with is really great. The 4:3 ratio is yet another way I can differentiate what I do.”

Marketing Advantages
However, Jerry’s ideas about formats and style are set to change further still. “It’s pretty easy for anyone to get a good shot out of a compact camera, but to produce medium However, Jerry’s ideas about formats and style are set to change further still. “It’s pretty easy for anyone to get a good shot out of a compact camera, but to produce medium format quality which has a distinct physical presence, whether you’re looking at the camera or the prints it produces, well, that’s really exciting. However, it’s important to educate your clients about what you do. “When we first changed from film to digital, prospective clients would arrive at our studio convinced that film was better, so my solution was to show them comparative prints, one made from a 35mm negative and another made from a DSLR. We enlarged them up to 20x24 inches so they could clearly see the differences and how good digital had become. “This approach was incredibly powerful and now I can just imagine the effect it will have when I compare prints taken with a DSLR and the new Phase One P 40+.

For the clients I want to work for, quality is a major USP (unique selling proposition) and showing off the quality of the Phase One P 40+ will be a huge positive.” Since starting his new boutique wedding studio, Jerry is looking to position himself at the pinnacle of the market. He has several approaches in mind. “My new studio will only show big enlargements, 48x32” and 40x40” prints. Basically if you show big, you sell big, but the photos need to have a ‘wow’ impact so that when you walk into the studio you can’t help but be impressed. Medium format digital will do this. “I also visited an Andy Warhol exhibition in Las Vegas a couple of years ago and was really impressed by his large square prints. Why not bring back the square format for wedding photography as well? All I have to do is drop a mask over the ground glass in the Phase One camera and I can choose to shoot square whenever I wish. “Arguably you can crop a DSLR image square as well, but I love the idea of couples taking home a large art piece, crystal clear and with amazing quality. I don’t see shooting with other cameras as being a negative, rather that medium format is a huge positive, especially if you bring your clients’ attention to the incredible detail and massive dynamic range.” And his clients will notice the difference. “Increasingly I’m finding that my clients have more experience in photography and really understand what quality is all about. Some are camera enthusiasts and it’s surprising how many read photography magazines or photographers’ blogs on the internet. They know what medium format is all about and will appreciate the differences “I must admit I made the decision to go to medium format as an addition to the camera equipment I’m currently shooting with, not necessarily as a replacement, but the more I play with the Phase One P 40+, the more I can see myself using it for everything.”

Ausrüstung

  • Phase One 645 Kameragehäuse
  • Phase One P 30+ Digitalback
  • Phase One P 40+ Digitalback
  • Capture One PRO


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jerryghionis.com

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Jerry Ghionis

P 40+ als perfekte Hochzeitsbegleitung!

Jerry Ghionis begann seine professionelle Karriere 1994 und trat bald als einer der einflussreichsten Hochzeitsfotografen hervor. Er wurde in Australien geboren, hat griechische Vorfahren und lebt zur Zeit in Melbourne, Australien. Jerry gibt seiner Fotografie einen wiedererkennbaren und einzigartigen Stil. Seine Vielfältigkeit umfasst Hochzeits-, Portrait-, und Fashion-Fotografie.

"Die Qualität erstaunt mich immer wieder", sagt ein begeisterter Jerry Ghionis. Als er über seinen kürzlichen Wechsel zum Phase One P 40+ Mittelformat Digitalback spricht, fügt er hinzu, "ich weiß, dass ich das gesagt habe, als ich anfing mit der Kamera zu fotografieren, aber die Detailgenauigkeit ist ‘irrwitzig’, besonders der Dynamikbereich des Backs. Es ist erstaunlich!"

Als das P 40+ auf den Markt kam, produzierte Jerry eine Serie von Studio-Portraits, die auf der Phase One Webseite veröffentlicht wurden. Was viele Leute wahrscheinlich nicht sofort bemerkt haben ist, dass die Protraits mit einem konstanten Fluoreszenzlicht beleuchtet wurden und der Sensor des Phase One P 40+ auf ISO 400 eingestellt war! "Es ist erstaunlich, dass niemand die Bildqualität in Frage stellte. Ich denke, dass jeder annahm, dass die Fotos mit einem Studioblitz und dem P 40+ Back bei normalem ISO 50 aufgenommen wurden. Das ist ein großes Kompliment, da die Verbesserungen bei der Sensitivität die Mittelformat-Digitalfotografie revolutioniert haben. Da ich jetzt das Back auf ISO 1600 einstellen kann, erdecke ich eine ganz neue Welt da draußen."

Seit ein paar Monaten besitzt er das Phase One P 40+ Back und reist um die ganze Welt, um Seminare und Workshops zu leiten. Bekannt für seinen Geschäftssinn und seine fotografische Vision, ist er sowohl als Redner als auch als Fotograf gefragt, sodass er trotz häufigem Gebrauch seines P 40+ noch nicht so viele Hochzeiten fotografiert hat. "Es war Winter in Australien", erklärt Jerry, "und das sind nicht die Monate, die meine Auftraggeber für ihre Hochzeit wählen. Wenn sie draußen oder am Nachmittag fotografiert werden möchten, ist es zu kalt in Melbourne und so bin ich viel beschäftigter in den Sommermonaten - oder ich fotografiere an einem Ort, der nördlicher liegt." Und dort wurden die Bilder neben diesem Artikel aufgenommen - weiter nördlich auf der Hamilton Insel im Herzen Australiens berühmten Great Barrier Reef, oder in Paris, Frankreich.

Sehen ist Glauben
Die befreundeten Hochzeitsfotografen Ryan and Jessica Schembri heirateten auf der Hamilton Insel. Ein Steinwurf von den berühmten Sanddünen des Whitehaven Beach und Hill Inlet entfernt, bietet die Insel eine kleine Kapelle und eine Auswahl an zauberhaften Orten für einige wunderschöne Portraits. Jerry sagt, dass er gerne das leicht quadratischere Format des P 40+ nutzt, da es ein formellere Qualität hat und ihn an die Mamiya RB67 erinnert, die er viele Jahre nutzte. "Es ist auch eine subtile Art meine Arbeit abzugrenzen. Die meisten Hochzeitsfotografen fotografieren mit einer DSLR-Kamera und einem 3:2 Verhältnis und schneiden die Aufnahmen nicht, sodass meine Bilder sofort einen anderen Look haben. Und dann ist da die Qualität einer Mittelformat-Aufnahme." Es gibt zwei wichtige Qualitätsprobleme, die er als wesentlich für seine Arbeit als Hochzeitsfotograf einschätzt. Zunächst ist die Reinheit - die Schärfe des Bildes und die Auflösung feiner Details wichtig. Obwohl die Objekte in seinen Bildern retouchiert werden, insbesondere die Haut, kann man die Frische und Klarheit in den Augen der Braut, die feinen Stoffe und Stickereien ihres Kleides oder die Blüte im Knopfloch des Bräutigams nicht imitieren. Man kann immer die Schärfe eines Bildes reduzieren, aber der einzige Weg realistische Details zu produzieren, ist mit einem qualitativ hochwertigem Sensor oder Objektiv. Wenn ein Objekt einen großen Dynamikbereich braucht, ist es ein Hochzeitsportrait. Die Braut trägt immer ein weißes Kleid, wohingegen der Bräutigam einen feierlichen schwarzen Anzug trägt, ein Alptraum für viele Kameras. Aber nicht für Mittelformat Digitalbacks. Durch den technisch größeren Sensor und den entsprechend größeren, individuellen Pixeln, können Mittelformatbacks eine größere Palette an Helligkeitswerten in einer einzigen Aufnahme bieten.

Das P 40+ hat einen 40 Megapixel Sensor mit einer Pixelgröße von 6 Mikron, der mit einer hohen Blendenzahl (12 f-stops) 60 bit Bilder aufnimmt und über einen großen Dynamikbereich verfügt. So kann man nicht nur die Details des Kleides und des Anzugs in einem Bild aufnehmen und erhalten, auch werden die Übergänge wunderbar in beispiellosem Realismus dargestellt. "Sogar bei den hellen, kontrastreichen Bedingungen auf Hamilton Island, konnte ich Ryan und Jess zu verschiedenen Ort führen ohne Sorge bezüglich des Lichts - aber lassen Sie mich erklären. Naütrlich bin ich besorgt hinsichtlich des Lichts, da das die Basis eines großartigen Fotos ist. Was ich meine ist, dass ich einen viel größeren Bereich an Lichtverhältnissen finden und nutzen kann und immer noch einen großartigen Farbbereich in Bild habe. Wenn man mit Kameras mit kleinerem Sensor und geringerem Dynamikbereich fotografiert, muss man die Lichtbedingungen genauer beachten, sodass man keine Details verliert, nicht im Schatten noch im hellen Licht. Das bedeutet generell mehr Beschränkung für den Ort des Shootings, vielleicht muss man die Objekte im Schatten fotografieren oder sogar im Studio." Im Vergleich dazu, erklärt Jerry, stehen die Einschränkungen nicht zur Debatte, wenn man mit dem Phase One P40+ fotografiert, da der Dynamikbereich groß genug ist, um Details sogar bei sehr kontrastreichen Lichtverhältnissen zu bewahren. Jerry sagt, dass ein paar Hochzeitsfotografen ihn in Internetforen fragen, warum er von DSLR-Kameras zum Mittelformat gewechselt hat. "Wie erklärt man den Unterschied mit Worten, wenn es so ein großer visueller Unterschied ist? Eine digitale Mittelformatkamera ist etwas, was man aus erster Hand erleben muss, um den Qualitätsunterschied wirklich zu verstehen. Ich liebe es, meine Dateien in Capture One 4 PRO zu öffnen und überall Details im Bild zu sehen. Das ist fantastisch."

In der Hand
"Wenn man drüber nachdenkt, ist es wirklich unglaublich, dass ich mit einem Kamerasystem, das so gute Qualität liefert, handgeführt arbeiten kann. Ich dachte früher, dass ich ein Stativ und eine Großformatkamera nutzen müsste, um so genaue Bilddetails zu erhalten, aber mit der Phase One 645 Kamera hab ich keine Probleme schnell und frei zu fotografieren." Tatsächlich ist die Phase One 645 mit einem P 40+ Back nicht viel größer als eine professionelle DSLR Kamera. Und sie ist genauso einfach zu bedienen. Die schnellste Verschlussgeschwindigkeit beträgt 1/4000, die mit der Sensor+ Technologie, die mit dem P40+ eingeführt wurde (bald mehr dazu), häufiger genutzt werden kann. Ein TTL Phasenerkennungs- und Autofokus-System mit drei Fokussierungspunkten kann schnell und präzise fokussieren, während die TTL-Messung Durchschnitts-, Punkt- oder automatische Einstellungen mit vollautomatisierter Belichtungskontrolle bietet. Alle professionellen Kontrollfunktionen sind auch gegeben, einschließlich elektronisch aktivierter Spiegeleinstellungen, Synchronisation für den ersten und zweiten Verschlussvorhang, die Fähigkeit Zentralverschlussobjektive zu akzeptieren (werden bald eingeführt), und drei Benutzervoreinstellungen, um die Kamerabedienung zu individualisieren.

Sensor+
Die neue Technologie wird mit dem P 40+ eingeführt und erlaubt es dem Back bei höheren ISO Einstellungen und im Sensor+ Modus zu arbeiten und es kann bis zu ISO 3200 eingestellt werden, obwohl Jerry glaubt, dass ISO 1600 die höchste Einstellung für Hochzeitsbilder ist. Phase One hat einige bemerkenswerte Veränderungen in der Art und Weise, wie Mittelformat Digitalbacks zukünftig gesehen werden, bewirkt. Bis dato wurde Mittelformat generell bei relativ geringen ISO Einstellungen genutzt, unfähig mit der höheren ISO Einstellungen mancher DSLR Kameras zu konkurrieren. Es gibt zwei merklich Veränderungen mit dem P 40+, eine bei voller Auflösung und eine zweite bei geringerer Auflösung. Bei voller 40 Megapixel Auflösung kann das P 40+ problemlos bei ISO 400 bemerkenswert saubere, klare und marktfähige Ergebnisse liefern. Plötzlich ist das digitale Mittelformat genauso gut wie Filmkameras, die auf ISO 400 für Hochzeiten und Protraits vertrauten. Aber das Digitale geht weiter als ISO 400: das P 40+ kann bei ISO 800 in Vollbildmodus genutzt werden, und indem man zum Sensor+ Modus wechselt, kann es sogar bei höheren Einstellungen, bishin zu ISO 3200, verwendet werden.

Das ist die zweite grundlegende Veränderung und die neue Sensor+ Technologie basiert auf Zusammenfassen der Pixel ("Pixelbinning"). Das Prinzip ist es, vier Pixel zusammenzufassen, um mehr Licht einzufangen, sodass der Sensor bei geringeren Lichtverhältissen arbeiten kann oder schnellere Verschlussgeschwindigkeiten oder kleinere Blendenstufen erreicht. So können ISO Einstellungen genutzt werden und die Kamera kann bei geringem Licht oder schnelleren Verschlusszeiten für handgeführte Fotografie verwendet werden. Und die gute Nachricht ist, dass wenn Sie zum Sensor+ Modus wechseln, Sie zwar die Auflösung von 40 Megapixel zu 10 Megapixel ändern, doch nicht den Bereich, in dem der Sensor genutzt wird. Es gibt kein ungewolltes Cropping, das die effektive Brennweite Ihres Objektivs ändert.

"Ich hab die Sensor+ Technologie noch nicht so häufig genutzt", erklärt Jerry. "Bei Ryans und Jess' Hochzeit gab es viel Licht und so konnte ich bei ISO 400 im Vollbildmodus fotografieren, wohingegen ich in Paris ein Shooting im Studio bei ISO 800 durchführte. Und obwohl ich das Back bei ISO 800 in Volldbildmodus oder bei ISO 3200 im Sensor+ Modus schätze, fühl ich mich wohler bei einem geringeren Level, bei ISO 400 und ISO 1600. Es ist schön, auch ein höheres Level für Notfälle zu haben, aber das niedrigere Level gibt mir bemerkenswerte Qualität, die mit keinem anderen Kamerasystem möglich ist."

So hat Jerry den ersten Schritt zum digitalen Mittelformat hinter sich und genießt die verbesserte Sensitivität und RAW-Verarbeitung, die vom Phase One P 40+ Back und der Capture One Software geboten werden. In ein paar Monaten wird er erneut über seine Erfahrungen berichten, wie der Gebrauch des Sensor+ Modus und das Fotografieren bei verblüffenden ISO-Einstellungen seine digitale Mittelformat-Fotografie verändert hat.

Ausrüstung

  • Phase One 645 Kameragehäuse
  • Phase One P 30+ Digitalback
  • Phase One P 40+ Digitalback
  • Capture One PRO

Verfolgen Sie Jerry Ghionis Arbeit:
jerryghionis.com

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