Carol M. Highsmith
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Das Amerika des 21. Jahrhunderts präzise einfangen

Seitdem Carol M. Highsmith vor 33 Jahren ihren Job beim Radio aufgab, hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Amerika fotografisch festzuhalten – die Architektur, Landschaften, unzählige Denkmäler und historische Gebäude sowie die Häuser und persönlichen Besitztümer amerikanischer Koryphäen. In ihren Arbeiten spiegelt sich handwerkliches Können, ein besonderes künstlerisches Auge, Leidenschaft für Geschichte und Architektur und unbändiger Enthusiasmus wieder.

In eine der sechs Sammlungen der Library of Congress, deren Fotoarchiv im Internet aus 15 Millionen Bildern besteht, wurden mehr als 25.000 von Carols Aufnahmen aufgenommen. Sie ist die einzige lebende amerikanische Fotografin, deren Arbeiten die Library in den Fokus rückt.

Carol bezeichnet die Library als „die größte Institution der Welt zur Bewahrung von Wissen, die außer meinen Arbeiten kaum aktuelle, umfassende visuelle Dokumente aus Amerika enthält.“ Um das zu ändern, begibt sie sich zusammen mit der Library auf eine gewaltige fotografische Odyssee mit dem Namen „This is America!“. Da eine akribische visuelle Studie der amerikanischen Landschaft erstellt werden soll, bringt ein derartiges Projekt ausgedehnte Reisen in alle 50 Staaten und U.S. Territorien mit sich. 

This is America! entsteht 
Für dieses beispiellose Kulturerbe-Projekt begibt sich Carol auf die Spuren des Fotopioniers Frances Benjamin Johnston, der Amerika an der Wende zum 20. Jahrhundert in Bildern festgehalten hat und Dorothea Lange, die für ihre eindringlichen Fotografien von Wanderarbeitern und mittellosen Familien aus der Dust Bowl-Region während der 30er Jahre bekannt ist. Genau wie Johnston schenkt sie der Library all ihre Bilder, frei von Urheberrechten.

„Es ist mir wichtig, Amerika zeitlebens zu dokumentieren, damit wir sehen können, wie wir einmal ausgesehen haben und eine Ahnung davon haben, wie wir gewesen sind. Außerdem erhalten so Menschen auf der ganzen Welt ein tieferes Verständnis von Amerika und dem amerikanischen Leben im frühen 21. Jahrhundert; und das auch noch in tausend Jahren.“

Carol ist bereits tausende Meilen nach Alabama und Kalifornien gereist. Dort hat sie unter anderem Städte, Sumpfgebiete und typisch amerikanische Alltagssituationen fotografiert, aber auch nationale Symbole wie den Yosemite National Park und Orte abseits der gewohnten Pfade, die selbst den meisten Kaliforniern unbekannt sind. Die Library hat mehr als 4.000 ihrer Alabama-Bilder in ihren Besitz aufgenommen. In Kürze werden darauf weitere 5.000 Kalifornien-Fotografien folgen.

Wechselseitige digitale Erleuchtung
Alle von Carols Fotos für „This is America!“ sind hochauflösende Digitalbilder. Die Library sei der digitalen Welt gegenüber früher ein wenig gleichmütig gewesen, meint sie. „Als sich 9-11 ereignete und digitale Bilder auf schnelle Weise aufgenommen wurden, machte die Library die Erfahrung, welche Bedeutung ein Format hat, mit dem man Ereignisse unmittelbar in Echtzeit festhalten kann“.

Carol hatte eine ähnliche Eingebung. Sie war es über weite Teile ihrer Karriere gewohnt, im umständlichen 4x5 Großformat zu arbeiten, als sie feststellte, dass der Film auf einmal im Verschwinden begriffen war. Infolgedessen wechselte sie zum digitalen Mittelformat; 2005 zuerst mit einer Leaf Aptus 75 Kamera und dann mit einem Phase One P45 Kamerasystem. Seitdem ist sie ein treuer Nutzer des Phase One Equipments, samt der P21 Infrarotkamera, die sie bei Shootings auf Friedhöfen verwendet und wenn sie träumerische und überraschende Stimmungen erzeugen möchte. „Ich habe sehr viel Spaß damit“.

Nachdem sich Carol für Phase One Kameras entschieden hat, hat sie sich sorgfältig nach dem richtigen Händler umgesehen. „Wenn man sich entscheidet, eine Kamera von diesem Kaliber zu kaufen, braucht man auch ein Unternehmen, das schon eine Weile im Geschäft ist, einen guten Support anbietet und über die technischen Kenntnisse verfügt, einem auch bei einem Upgrade zu unterstützen, wenn sich die digitale Plattform weiterentwickelt. In Digital Transitions habe ich genau dieses Unternehmen gefunden. Als ich meine Kamera letzten Sommer versehentlich beschädigt habe, hat mir Digital Transitions aus dieser Notlage geholfen und das Back repariert, sodass es wie neu war. Außerdem standen sie mir immer mit technischen Ratschlägen zur Seite.“

Auf das Detail kommt es an
„Ich habe noch nie so an einem Equipment gehangen wie an der Phase One Kamera. Außerdem hat es mich in der Library of Congress ein bisschen zum Helden gemacht, weil sie dort so etwas noch nie zuvor gesehen haben.“

Carol achtet bei ihren Bildern auf eine „kristallklare“ Wiedergabe. Dieser Anspruch ist nirgends mehr von Bedeutung gewesen, als beim Fotografieren der Presidential Collections von Abraham Lincoln, Theodore Roosevelt, Harry Truman und Dwight Eisenhower, beim Letzteren einschließlich „Ikes Pantoffeln und Mamies Lippenstift“.

Vor fünf Jahren wurde Carol beauftragt, die Lincoln Collection im Ford’s Theatre zu fotografieren, samt der Deringer, die John Wilkes Booth bei seinem Attentat nutzte und dem Kompass, den er auf seiner Flucht nach Washington bei sich trug. „Bevor ich ihn mit dem Phase One P45 Kamerasystem fotografiert habe, wusste niemand, dass Booth sich auf dem Kompass verewigt hatte“, bemerkt sie. „Die Qualität war so hervorragend, dass man seine vor 140 Jahren eingeritzten Initialen deutlich erkennen konnte.“


Amerika mit dem IQ180 Digitalback festhalten
Für „This is America!“ verlässt sich Carol ganz auf die Phase One 645DF+ Kamera mit dem IQ180 Digitalback und auf die Software Capture One Pro 7. „Durch die Bekanntheit der Bildmotive sehe ich mich in der Pflicht, die absolut bestmöglichen Aufnahmen zu liefern. Diese Fotos müssen die Zeit überdauern, da sie für zukünftige Generationen erhalten werden sollen. Ich arbeite auf lange Sicht und das Phase One Kamerasystem hilft mir dabei, die Gegenwart genau festzuhalten. Es gibt kein besseres Kamerasystem.“

Carol erzählt, dass das IQ180 Back mit seiner 80 Megapixel-Auflösung „kontinuierlich das Detail, Präzision und die hohe Auflösung“ liefert, die sie für „This is America!“ benötigt und einfordert. „80 Megapixel sind für mich und für dieses Projekt ein Muss“, bemerkt sie. „Das Menu des IQ180s ist mit seiner Scrollingfunktion sehr intuitiv und einfach im Handling. Man benötigt keinen Master-Abschluss, um damit zu arbeiten. Mit dem großen Bildschirm kann ich die Bilder genau anschauen und das Histogramm, die angezeigten Werte und Daten neben dem eigentlichen Bild sind sehr hilfreich. Auch wenn ich beim Fotografieren mit meiner Kamera viel überlege, machen es diese ganzen Informationen doch sehr einfach, ein Motiv schnell aufzunehmen, wenn dies vonnöten ist. Außerdem liebe ich die Tatsache, dass ich mit einer ISO von 35 fotografieren kann. So viel zu Qualität!“

Qualität ist in Carols Karriere ein immer wiederkehrendes Thema. Bei ihrem Projekt „This is America!“ schätzt sie die 645F+ Kamera und das IQ180 genauso wie Capture One Pro 7, weil sie damit Bilder von hoher Qualität erzeugen kann. „Wenn man so lange wie ich als Fotografin arbeitet, sieht man gutes Equipment schon mal als selbstverständlich an. Ich liebe meine Großformatkameras, aber die Qualität der Bilder von meinem Phase One System erstaunt mich immer wieder. Ich bewundere wirklich, was so eine Ausrüstung erfassen kann. Hätte mir ein digitales Phase One Kamerasystem schon zu einem früheren Zeitpunkt in meiner Karriere zur Verfügung gestanden, hätte ich mir eins besorgt, auch wenn ich es mir hätte zusammensparen und mieten müssen.

Die Fotografin Carol M. Highsmith

carolhighsmith.com/

Kamera: Phase One 645DF+
Digitalback: IQ180
Carols bevorzugter Phase One Händler: digitaltransitions.com/

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Carol M. Highsmith Cultural Heritage
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