Colby Brown
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Das IQ260 auf einem Abenteuer in Tansania

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Der professionelle Landschafts-, Reise- und Portraitfotograf Colby Brown hat schon auf der ganzen Welt gearbeitet, um in ganz verschiedenen Umgebungen unterschiedliche Kulturen in seinen Bildern festzuhalten. Besonders mit seiner Portraitfotografie konnte Colby sich in der eigentlich so überlaufenen Branche einen Namen machen. Im Jahre 2011 gründete er The Giving Lens, eine Organisation, die Fotografie-Reisen und -Workshops anbietet und durch die Unterstützung nachhaltiger Entwicklungsprojekte gleichzeitig etwas an die Menschen vor Ort zurückgeben möchte. Er bringt Fotografen aus der ganzen Welt an einzigartige Orte. Die Teilnehmer erweitern ihre fotografischen Fähigkeiten und man engagiert sich darüber hinaus gemeinsam aktiv in wichtigen Angelegenheiten. Die Projekte drehen sich um Themen wie sauberes Trinkwasser, Kindererziehung, Frauenrechte, Artenschutz und mehr. Als Berufsfotograf, der andere Profis unterrichtet, geht Colby keine Kompromisse ein, wenn es um die Qualität geht. Daneben ist ein verlässliches Equipment ein Muss, wenn man an abgelegene Locations reist. Als Colby mit The Giving Lens das Volk der Massai in Tansania besucht hat, hatte er ein Phase One Kamerasystem mit einem IQ260 Digitalback im Gepäck.

Würden Sie kurz beschreiben, welche Idee hinter The Giving Lens (TGL) steckt und was Sie dadurch erreichen möchten?

Die Idee hinter The Giving Lens ist einfach: Wir bieten Fotografen aus der ganzen Welt die Möglichkeit, mitzuhelfen, das Leben von Menschen und Communitys in Entwicklungsländern spürbar zu verändern. Wir verknüpfen Foto-Workshops mit der Unterstützung von Projekten für nachhaltige Entwicklung, indem wir Teams aus Fotografen mit verschiedenen Kenntnissen und Fähigkeiten in Länder wie Tansania, Peru und Kambodscha begleiten. Dort lernen sie dann nicht nur, wie man ein besserer Fotograf wird, sondern helfen außerdem bei Projekten, die sauberes Trinkwasser, Kindererziehung, Frauenrechte, Artenschutz und mehr zum Ziel haben. Von jeder Reise spenden wir 50% der Workshop-Einnahmen. Wir hoffen, mit unseren Tätigkeiten in Zukunft weiter expandieren zu können, um so viel Geld wie möglich aufzubringen und Menschen aus der ganzen Welt zu sensibilisieren.

Was für besondere Erfahrungen haben Sie bei der Arbeit für The Giving Lens schon gemacht?

Jede Reise mit TGL ist unterschiedlich und einzigartig, weil wir ganz natürlich und zwanglos auf die Organisationen und Communitys, die wir unterstützen, zugehen. Auf diese Weise haben wir die Möglichkeit, mit Einzelpersonen oder Familien in Kontakt zu treten, die wir sonst nie kennenlernen würden. Ein tolles Beispiel dafür ist unsere Arbeit in Granada, Nicaragua. Dort unterstützen wir eine NGO namens Empowerment International. Diese Organisation kümmert sich um Familien, die in Armut leben und konzentriert sich dabei besonders auf die Themen Bildung und Kindererziehung. Ein Großteil der Familien lebt in Armenviertel oder Slums vor den Toren der Stadt. Wenn wir mit unserem Team in Granada ankommen, halten wir uns mehrere Tage vor Ort auf, um den Alltag und die Lebenswelt dieser Kinder zu dokumentieren. Das ist etwas ganz Besonderes. Für unsere Teilnehmer ist es ein Schlüsselerlebnis, das einen tief bewegt. Die meisten Menschen aus dem Westen sind noch nie direkt mit wirklicher Armut konfrontiert worden. Für sie ist es eine ganz neue Erfahrung, zu sehen und mitzuerleben, welche Stärke und Hoffnung die Kinder ausstrahlen.

Was machen Sie, damit sich Menschen wohlfühlen, die nicht daran gewöhnt sind, vor der Kamera zu stehen?

Der Schlüssel liegt in der Menschlichkeit. Auf Reisen passiert es Fotografen schnell, dass sie Mitmenschen wie Objekte behandeln. Wenn sie durch die Stadt oder ein Dorf laufen, halten sie die Kamera einfach in das Gesicht eines Fremden und wundern sich dann noch darüber, dass so etwas die Menschen abschreckt. Ich habe die Kamera jedenfalls immer in meinem Rucksack versteckt, wenn ich zum ersten Mal in einer fremden Gegend bin. Wenn ich jemanden entdecke, den ich fotografieren möchte, versuche ich erst mal, mit der Person ins Gespräch zu kommen und sie kennenzulernen. Man unterhält sich, stellt Fragen und lässt sich auf die neue Umgebung ein. Sobald die Leute merken, dass man sich wirklich für sie interessiert, öffnen sie sich einem auch ein Stück weit. Sie wären überrascht, wie einfach sich das Eis zwischen zwei Fremden brechen lässt; einfach nur dadurch, dass man menschlich eine gemeinsame Ebene findet.

Wie waren die Reaktionen der Massai, die Sie fotografiert haben?

Ich glaube, dass vielen Menschen gar nicht klar ist, welche besondere Macht von einem Foto ausgehen kann. Bei den Massai war es so, dass viele der Familien und Kinder, die ich fotografiert habe, noch nie zuvor ein Foto gesehen hatten; ganz zu schweigen von einem Foto, auf dem sie selbst zu sehen sind. Sie waren natürlich verblüfft, ganz besonders die Kinder. Die digitale Fotografie ermöglicht es uns, Bilder ganz unverzüglich mit denjenigen zu teilen, die wir fotografieren. TGL wird demnächst einige Bilder, die bei den Massai entstanden sind, drucken und den Familien zukommen lassen, mit denen wir in Tansania eng zusammengearbeitet haben.

Nachdem Sie nun schon mit dem IQ260 gearbeitet haben, welche Features sind für Ihre Arbeit die besten bzw. wichtigsten?

Da sind der verbesserte Dynamikbereich und die Pixel zu nennen. Wenn man mit einem Großformatsensor, wie mit dem des IQ260, arbeitet, kann man in jedem einzelnen Bild eine unglaubliche Lichtmenge und Details einfangen. Was Objektive angeht, habe ich mich in das Schneider-Kreuznach 80mm f/2.8 verliebt. Es liefert nicht nur unfassbare Schärfe und ein weiches, gleichmäßiges Bokeh, sondern hat meinen Bildern von den Massai auch noch einen fotojournalistischen Charakter verliehen.

Der Fotograf Colby Brown

Kamera: Phase One 645DF+
Digitalback: IQ260

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Colby Brown bespricht das IQ260
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Erfahren Sie mehr über Colby Brown
www.colbybrownphotography.com

ALL IMAGES © Colby Brown

Colby Brown  IQ260
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"When working with the IQ260, you have the potential to capture an incredible amount of light and detail in every one of your images."
C. Brown
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