• http://www.phaseone.com/de-de/Camera-Systems/645DFplus/Case-studies/Moises-Levy.aspx
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Moises Levy
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Rätselhafte Landschaften

Obwohl er in Mexico City lebt, sind die fotografischen Arbeiten von Moises Levy nicht gerade urban. Seine fotografische Laufbahn begann vor ungefähr 20 Jahren, als er entdeckte, dass er in der Landschaftsfotografie seine Liebe zur Natur mit der Liebe zum Schönen verbinden konnte.

Als Architekt beschäftigt sich Moises Levy mit Licht und der Art wie es sich in räumlichen Umgebungen verhält und diese definiert. Ganz gleich, ob er sich mit einer Baumreihe, die sich im Wasser wiederspiegelt, beschäftigt, mit einem einsamen Baum, der Zeuge der einbrechenden Dunkelheit ist oder mit großen Felsen, die von der Zeit zu sonderbaren und wundersamen Gestalten geformt wurden. Levy behandelt die natürlich gegebenen Formen als wären sie vorsichtig von Menschenhand geschaffenen Konstruktionen.

Levys Landschaftsbilder zeichnen sich durch Minimalismus aus. Er versucht so wenige Bildelemente wie möglich einzubeziehen und erschafft so ein geheimnisvolles und komplexes Stimmungsbild.
Levy lässt uns an einer Auswahl seiner Bilder teilhaben, die er mit seinem Phase One Kamerasystem, das mit dem neuen IQ260 Digitalback ausgestattet ist, während einer Reise nach Island geschossen hat. So haben wir mehr über seine Arbeit und seine spannende Herangehensweise an die Landschaftsfotografie erfahren.

„Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man solche unglaublichen Ergebnisse erreichen kann, ohne komplizierte Einstellungen vornehmen zu müssen. Das Menü ist in der Handhabung sehr eindeutig und einfach, es ist alles griffbereit“


Ihre aktuellen Bilder sind häufig in Schwarz-Weiß gehalten aber einige Ihrer Bilder wurden farblich bearbeitet, weshalb?

Ich denke, dass es in der Fotografie um Formen und Texturen geht, es ist etwas sehr Konzeptionelles. Für gewöhnlich arbeite ich mit Farben, sobald ich merke, dass der Grundgedanke, den ich mit dem Bild transportieren möchte, sonst verloren ginge. Das Foto Tired Trees (Imags 1) ist beispielsweise überwiegend Schwarz-Weiß gehalten, die wenigen farbigen Bereiche sind allerdings sehr wichtig. Das Bild erzählt die Geschichte von Bäumen, die allmählich all ihre Blätter verlieren; die Blätter, die noch übrig sind, repräsentieren den Übergang vom Herbst zum Winter. Das Bild würde jeglichen Ausdruck verlieren, wenn man es in eine Schwarz-Weiß-Aufnahme umwandeln würde.
Ich habe einen großen Ausdruck (240x100cm) auf Baumwollpapier angefertigt, um dem Bild einen gemalten Look zu verpassen. Mir gefallen die kleinen Farbbereiche, die sich über die neutralen Farben der Szene gelegt haben.

Wann und wieso haben Sie sich eigentlich für ein Phase One Kamerasystem und das IQ260 entschieden?

Ich liebe die manuelle Arbeitsweise mit Mittelformatkameras. Man hat damit mehr Kontrolle über die Szene und die Komposition. Um meinen Workflow zu beschleunigen, habe ich es mit einer 35mm DSLR ausprobiert, aber ich hatte immer das Gefühl, dass ich im Laufe des Arbeitsprozesses etwas verloren habe. Also habe ich mich dazu entschlossen, in ein IQ260 Digitalback zu investieren. So behalte ich den digitalen Workflow bei, ohne Kompromisse bei der Bildqualität machen zu müssen, wenn ich mit Langezeitbelichtungen arbeite, und erziele so größere und bessere Bilder.

Ist das IQ260 Ihren Erwartungen gerecht geworden?

Das IQ260 ist unglaublich. Die Handhabung ist wirklich einfach. Zu Beginn dachte ich, ich würde etwas falsch machen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man solche unglaublichen Ergebnisse erzielen kann, ohne komplizierte Einstellungen vornehmen zu müssen. Das Menü ist in der Handhabung sehr eindeutig und einfach, es ist alles griffbereit. Ich neige normalerweise dazu, mich in den Optionen meiner DSLRs zu verlieren.

Die Hauptgründe weshalb ich mich für das IQ260 entschieden habe, sind die Fähigkeiten bei langen Belichtungszeiten. Ich kann meine Langzeitbelichtungen ohne jeglichen Qualitätsverlust umsetzen und weiterhin die besten Optiken verwenden. Die Sensorgröße ist auch erwähnenswert. Es war mir ein großes Anliegen, weil ich nicht wollte, dass meine Weitwinkelobjektive einem hohen Crop-Faktor zum Opfer fallen könnten, aber mit dem Sensor des IQ260 kann ich alles in einer Aufnahme einfangen.

Was begeistert Sie als Fotografen?

Ich entdecke gerne neue Sichtweisen auf malerische Orte, um einen Zauber zu erschaffen, den andere nicht auf den ersten Blick erkennen würden. 2013 bin ich mit Freunden auf einer Reise in Island gewesen, auf der wir den Skogafoss fotografierten. Nach 2 Stunden hatte ich noch nicht das Gefühl, etwas Besonderes eingefangen zu haben, als ich eine kleine Pfütze am Boden entdeckte. Ich wusste, dass sich daraus etwas herausholen lässt und nahm eines meiner Lieblingsbilder dieser Reise auf (Image 2). Ich kann nicht sagen, ob das Bild von außergewöhnlicher Besonderheit ist, vielleicht habe ich in diesem Moment einfach etwas Neues gesehen, dass niemand sonst gesehen hat.

„Es war mir ein großes Anliegen, weil ich nicht wollte, dass meine Weitwinkelobjektive einem hohen Crop-Faktor zum Opfer fallen könnten, aber mir dem Sensor des IQ260 kann ich alles in einer Aufnahme einfangen."

Wie sehen Ihre fotografischen Wünsche für das Jahr 2014 aus?

Ich habe bereits verschiedene Fotoabenteuer zu wunderbaren Orten wie Neuseeland, Afrika und zu der Westküste der Vereinigten Staaten geplant. Mit meinem IQ260 im Gepäck kann ich es kaum erwarten noch viele weitere Orte in der ganzen Welt zu entdecken.

Der Fotograf Moises Levy

http://www.moiseslevy.com

Kamera: Phase One 645DF+
Digitalback: IQ260
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ALL IMAGES © Moises Levy

Moises Levy IQ260
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