Pablo Ferao
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Pablo Feraos erstes Erlebnis mit dem IQ250

Der spanische Action- und Sportfotograf Pablo Ferao hat in seiner Karriere immer 35mm DSLRs genutzt. Vor Kurzem hatte er allerdings das IQ250 Digitalback dabei. Durch diese Erfahrung änderte sich seine Meinung zur Kamerawahl. Nach den ersten Erfahrungen mit dem Phase One Kamerasystem und dem IQ250 Digitalback teilt Pablo seine Eindrücke mit uns. Die Neuigkeiten sind zu gut gewesen, um sie für sich zu behalten.

Das neue Phase One IQ250 ist in meinen Augen eine Revolution für die Actionfotografie. Und das behaupte ich, nachdem ich es heute auf einem Gebiet getestet habe, auf dem eigentlich die 35mm Kamera einen Heimvorteil genoss.

Es ist nicht nur eine Revolution hinsichtlich der Auflösung und der Bildqualität, die durch den 50 Megapixel-CMOS Sensor möglich wird. Beispiellose Bildqualität und die höchste Genauigkeit setzt man bei Phase One Produkten ja schon als selbstverständlich voraus. Die Revolution besteht darin, wo und wie wir diese Auflösung und Bildqualität für uns nutzen können.

Ich verdiene mit Actionfotografie meinen Lebensunterhalt und fotografiere immer mit Studiolicht. Das bedeutet, dass ich mit meinem Equipment für gewöhnlich bis an die Grenzen des Möglichen gehe, um DAS Bild zu erhalten. Um meine Ziele zu erreichen, muss die Ausrüstung widerstandfähig, vielseitig und hochwertig sein. Im neuen IQ250 Digitalback habe ich alle diese Eigenschaften gefunden. Nachdem ich das Back eine ganze Woche malträtiert habe – ich nenne es arbeiten – habe ich meine 35 mm Kamera nicht mehr ein mal in die Hand genommen. Es gab einfach keinen Grund, noch nicht mal, wenn ich nachts fotografiert habe.

Zu Beginn habe ich die ISO auf 3200 gesetzt (mit ISO 6400 ist sogar noch eine weitere Stufe möglich). Ich war schon begeistert, aber als ich das erste Bild auf dem Display des IQ250 gesehen habe, ist mir die Kinnlade runtergeklappt. Ich war darauf gefasst, ein annehmbares digitales Rauschen zu sehen, eigentlich sogar ein ganz verwertbares. Ich lag allerdings völlig falsch. Was ich vor meinen Augen hatte, war ein rauschfreies Bild. So rauschfrei, wie ich es selbst von einer Kleinbildkamera nicht erwarten würde. Ich spürte Schmetterlingen im Bauch; das muss Liebe sein.

Für dieses Foto habe ich das IQ250 zusammen mit einer 645DF+ und zwei Schneider-Kreuznach LS Objektiven genutzt, dem 80mm 2.8 und dem 28mm 4.5. Beide lagen bei der Geschwindigkeit der Scharfstellung und Schärfeleistung weit über meinen Erwartungen und machen die Actionfotografie um einiges einfacher.

Zum Ausleuchten habe ich den neuen Profoto B1 und den Acute B2AirS Generator genutzt. Perfekt für Außenaufnahmen. Es ist in der Tat so, dass Kamera und Blitzgerät gut zu transportieren sind, sodass ich eine ganze Studioausstattung mit mir herumtragen konnte – Kamera, 3 Blitzgeräte, Stative und Diffusoren. Ich habe einen Umbrella XL silver, einen Softlight Silver, einen Magnum Reflector, einen Umbrella M Silver mit Frontdiffusor, eine Softbox RFi 3´x2´ und einige Blitzköpfe verwendet, alles von Profoto. All das kann nützlich sein, wenn man mitten im Nirgendwo fotografieren will.

Auch wenn das Licht „nur“ mit 500/600W verfügbar war – das Wort „nur“ steht in Anführungszeichen, weil wir natürlich alle wissen, dass die Profoto-Geräte in Wirklichkeit mächtiger als auf dem Papier sind. Das Ergebnis war fantastisch, nicht zuletzt Dank der schnellen Blitzsynchronisation von 1/1600s der Schneider-Kreuznach Zentralverschlussobjektive. Sie möchten im Sonnenlicht auf einer verschneiten Bergspitze mit Blende 8 fotografieren? Kein Problem. Sie möchten ein paar urbane Actionfotos bei Nacht aufnehmen? Ein Leichtes! Sie möchten auf einem Berg eine schnelle Abfahrt in der Mittagssonne festhalten, bei der jede Einzelheit gestochen scharf ist? Einfach! Mit diesem Equipment, das man zu allen Außenaufnahmen mitnehmen kann, lässt sich all das und vieles mehr verwirklichen. Für mich ist das eine Revolution.

Ich habe das IQ250 genauso gnadenlos malträtiert, wie ich es üblicherweise mit meinen 35mm Kameras tat. Von eisigen Bergen zu glühend heißen Orten in der Wüste – Feuchtigkeit, Staub und die ganze Rauheit, die man hier draußen so finden kann. Da ich davon überzeugt bin, dass nichts perfekt ist, habe ich irgendwie nach einem Makel beim IQ250 gesucht. Nachdem ich nun wirklich alles ausgetestet habe, lautet mein Fazit: Selbst wenn Perfektion nicht existieren sollte – das neue IQ250 ist das, was der Perfektion bisher am nächsten gekommen ist.

Der Fotograf Pablo Ferao

facebook.com/pablo.ferao

Kamera: Phase One 645DF+
Digitalback: IQ250
Mehr Bilder: Pablos Galerie
Pablo Feraos bevorzugter Partner: Innovafoto

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ALL IMAGES © Pablo Ferao 

Pable Ferao IQ250
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