Paul Mobley
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Blue Man Group - von Paul Mobley

Paul Mobley lebt in New York und reist um die Welt, um Menschen zu fotografieren. Er hat mit den verschiedensten Kunden zusammengearbeitet. Dazu zählen unter anderem Prominente, Editorialkunden und Unternehmen wie Sony, Citigroup, Ford, Apple und Max Factor. Für ein persönliches Projekt reiste Mobley mehrfach quer durch die Vereinigten Staaten, um die einheimischen Bauern und die „Everyday Americans“ fotografisch festzuhalten. Ganz gleich, ob es sich um Prominente, Unternehmens- oder Editorialkunden oder um einen „Everyday American“ handelt, Paul möchte das „Gesicht der tausend Worte“ einfangen.

Wir haben Paul getroffen und ihn ein bisschen besser kennengelernt.

Wie sind Sie Fotograf geworden?

In der Highschool war ich von Musik begeistert, ich ging auf Konzerte und dachte, dass ich die Erfahrung noch besser machen könnte, indem ich Bilder davon festhielt. Meine Eltern schenkten mir meine erste Kamera zum Geburtstag und ich begann zu fotografieren und für die Schülerzeitung zu arbeiten. Ich erhielt ein Stipendium von Kodak, um auf das College for Creative Studies zu gehen und der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt.

Ich besuchte das College und machte meinen BFA in Fotografie. Daraufhin stieg ich in Detroit mit ein paar Dollars in meiner Tasche in einen Bus und zog nach NYC um. Ich verspürte ziemliche Angst und hatte mir keinen richtigen Plan zurechtgelegt. Ich dachte mir, ich würde dort ankommen und direkt ins kalte Wasser springen. Ich habe dann 3-4 Jahre lang als Assistent für viele unterschiedliche Fotografen gearbeitet, unter anderem mit Annie Leibovitz, David Langley und Steve Steigman. Anschließend war mir klar, dass es an der Zeit war, es selbst zu versuchen. 

Gibt es Situationen, bei denen Sie denken „das war ein entscheidender Moment für mich“, wenn Sie auf Ihre Karriere zurückschauen?

Es gab im Laufe der Zeit viele unterschiedliche Momente, die mein Leben verändert haben. Was mir am meisten geholfen hat, war auf mein Bauchgefühl zu hören anstatt darauf, was andere sagen. Ich fotografiere das, was ich liebe und entwickle mich mit meinen Bildern ständig weiter. Selbst heute folge ich noch diesem Grundsatz.
Die Tatsache, dass ich bei so vielen Fotografen assistieren konnte, die alle einen so unterschiedlichen Stil haben, ist wirklich ein Glücksfall. Meine erste große Chance ergab sich ein paar Jahre, nachdem ich mich selbstständig gemacht habe. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein Portfolio bereits hunderten von Auftraggebern gezeigt, die alle sagten: „Wir werden uns bei Ihnen melden“. Ich war dabei, den Glauben zu verlieren und mein Selbstvertrauen war an einem Tiefpunkt. Langsam verlor ich die Geduld und war kurz davor aufzugeben. Eine Artdirectorin muss genau das in meinen Augen gesehen haben. Ihr Name war Denise. Sie gab mir meinen ersten Job, es war ein kleiner Auftrag, aber immerhin war es etwas. Ich werde ihren Namen nie vergessen, denn in diesem Moment änderte sich mein Leben für immer. Ich sollte wirklich Fotograf werden. An diesem Tag habe ich auch gelernt, dass es – ganz gleich wie talentiert man ist – auf die unternehmerischen Fähigkeiten, das Kommunikationstalent und die Ausdauer ankommt. Ein anderer Grund, weshalb ich heute immer noch fotografiere, ist Walter, mein Professor vom College. Walter hatte eine sehr kritische, knallharte Art zu unterrichten. Egal wie gut meine Bilder gewesen sind, er würde mich darauf aufmerksam machen, dass gut nicht immer gut genug ist. Das hat mir dabei geholfen, danach zu streben, immer besser zu werden. Noch heute höre ich Walter in mein Ohr flüstern, wenn ich fotografiere. Er hatte mit Abstand den größten Einfluss auf meine Karriere.

Wie entwickelt sich Ihre Fotografie?

Ich wollte schon immer Portraitfotograf sein. Ich liebe Menschen, liebe es über das Leben Anderer zu lernen und mit ihnen zu kommunizieren. Ich glaube, das beschreibt meine grundlegende Herangehensweise und das Wesen meiner Fotografien. Alles beginnt mit der guten Kommunikation mit der Person, die man fotografiert. Die Kamera zeichnet das auf, was man mit den Augen sieht und mit dem Herzen fühlt. Wenn ein Bild nicht von Herzen kommt, ist die Kamera nutzlos. Viele meiner Arbeitstechniken und Ausführungen kommen aus der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Arten der Fotografie, sind von Musik inspiriert oder entstanden, weil ich mit aller Kraft versucht habe, ein Bild zu erschaffen, das keinem anderen gleicht. Irving Penn und Richard Avedon sind eine große Inspiration gewesen. Ihre Arbeiten sind so kraftvoll und grafisch eindrucksvoll, das hat mich sehr angesprochen. Beide haben meinen Werdegang von Anfang an beeinflusst. 

Was ist Ihrer Meinung nach das Schlechteste daran, Fotograf zu sein?

Das Schlechteste ist, dass man als Werbefotograf 80% seiner Zeit mit Geschäftsangelegenheiten und Marketing verbringt und damit, brenzlige Situationen zu entschärfen. 

Und das Beste?

Das Beste ist, wenn man endlich hinter der Kamera steht und „sein Ding machen kann“. Es ist immer eine Freude, wenn das, was man im Inneren fühlt, später auch auf dem Bild zu erkennen ist.

Wo stehen Sie mit Ihrer Fotografie heute und wie passt Phase One in diese Gleichung?

Mein Berufsleben umfasst heute hauptsächlich Arbeiten in der Unterhaltungsbranche, mit Prominenten und Werbung. Ich habe zwei Bildbände veröffentlicht; einer heißt „American Farmer“, der andere heißt „Everyday Heroes“. Mit dem Equipment von Phase One arbeite ich mittlerweile schon seit vielen Jahren, mit dem Wissen, dass meine Bilder unvergleichlich werden. Seit Kurzem verwende ich das IQ250 und bin von der ausgezeichneten Bildqualität völlig hin und weg.  

In meinen „analogen Zeiten“ habe ich die meiste Zeit im Mittelformat fotografiert. Es fühlte sich für mich einfach immer richtig an. Ich habe die Größe geliebt, das Gefühl in den Händen und, am wichtigsten, die QUALITÄT.
Als dann das Digitale rauskam, war ich besorgt, ob sich die Qualität verringern würde. Meine Fotografien beruhten ja stets auf scharfer, einwandfreier Darstellung. Das Phase One System war schon immer unübertroffen. Ich bin so begeistert, wieder im Mittelformat zu fotografieren! Die Dateiqualität ist eigentlich „zu gut“. Manchmal kann ich gar nicht glauben, dass ich ein echtes Foto angucke. Aber wenn man mit dem Besten fotografieren kann, warum nicht? Die Objektive sind gestochen scharf und die Auswahl ist für einen Berufsfotografen mehr als ausreichend. Wenn bei einem Job die höchste Qualität gefragt ist, entscheide ich mich immer für das Mittelformat und für Phase One. Das neue IQ250 ist mit unglaublichen Dateigrößen, 14 Bit Farbtiefe und hohem Dynamikumfang wirklich ein neuer Standard. Was will man mehr! Es ist einfach das BESTE.

Der Fotograf Paul Mobley

Kamera: Phase One 645DF+
Digitalback: IQ250 
Pauls bevorzugter Händler: Harwin Camera Inc.

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paulmobleystudio.com

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