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Simon Puschmann

Die temporeiche Welt der Automobilfotografie

 
"Natürlich sitzt unter solchen Bedingungen nicht jeder Schuss. Aber dank des tollen Teams und des präzisen Autofokus der XF waren die Resultate am Ende mehr als überzeugend."

Simon Puschmann fotografiert für die bedeutendsten Marken der Automobilbranche. Um für seine Kunden perfekte Ergebnisse zu erzielen, verlässt sich der Hamburger Fotograf schon seit vielen Jahren auf die Kamerasysteme von Phase One.

Shootings, bei denen das Fahrzeug und der Hintergrund zeitgleich aufgenommen werden, sind selten geworden in der Autofotografie. One-Shot-Aufnahmen statt 3D-Renderings, echte Action statt computersimulierter Dynamik: Für Autofotografen wie Simon Puschmann bedeutet diese Art der Echtzeitfotografie eine willkommene Abwechslung mit besonderen gestalterischen Möglichkeiten.

Es ist kurz vor Einbruch der Dämmerung und wir befinden uns auf einer einsamen Straße, irgendwo in Katalonien. Der Rennwagen hat seine Startposition eingenommen. Neben dem 385 PS-starken Auto steht ein Pick-up, der als Kamerawagen dient. Simon Puschmann sitzt mit Gurten gesichert auf dem Stufenheck und hält die Phase One XF in den Händen. Bei Tempo 80, kurz vor der Steilkurve, schaut Puschmann durch den Lichtschachtsucher der Kamera, fasst den Rennwagen mit dem angeschlossenen 45 mm Phase One Objektiv schräg von vorne ins Bild und drückt ab.

Später, am Laptop-Bildschirm zeigt sich: Das war der entscheidende Schuss. Der schwarzgelbe Rennwagen scheint an der Steilkurve förmlich zu kleben, die Karosserie ist gestochen scharf, Felgen und Fahrbahn suggerieren mit ihrer Bewegungsunschärfe Geschwindigkeit. „Car2car-Shoots liefern definitiv dynamischere Bilder“, sagt er. „Wenn man authentische Dynamik über Bewegungsunschärfe einfangen will, muss man allerdings bei mindestens 70 km/h und relativ langen Belichtungszeiten bis hinunter zu einer 1/30 Sekunde shooten. Natürlich sitzt unter solchen Bedingungen nicht jeder Schuss. Aber dankdes tollen Teams und des präzisen Autofokus der XF war die Ausbeute am Ende mehr als überzeugend.“

"Mit Phase One habe ich das System gefunden, das meine professionellen Anforderungen und meine kreativen Vorstellungen in puncto Handhabung, Workflow und vor allem Bildqualität am besten unterstützt."

Neben dem neuen Honeybee Autofokus, der mit seiner besonderen Sensorarchitektur und einem leistungsstarken Prozessor die AF-Leistung verbessert, profitierte Puschmann bei seinen Shootings von der neuen Mechanik des XF Kamerasystems, die eine erheblich geringere Auslöseverzögerung ermöglicht und die XF damit zur reaktionsschnellsten Phase One Kamera überhaupt macht. „Der Geschwindigkeitsgewinn und die hohe Ausbeute an scharfen Bildern sind überzeugend“, sagt Puschmann. Er arbeitet zwar schon seit gut fünf Jahren mit dem Phase One Mittelformatsystem, hat bei diesem Shooting aber zum ersten Mal die XF eingesetzt.

„Darüber hinaus ist die Möglichkeit, bei der XF den Prismensucher gegen einen Lichtschachtsucher auszutauschen, einfach genial. Gerade bei Car2car-Shots, bei denen ich meist nur aus 30 bis 50 cm Höhe fotografiere, kann ich so die optimale Perspektive weit komfortabler einfangen.“ Auch von der Touchscreen-Bedienung der XF zeigt sich der Fotograf überzeugt. „Das Benutzer-Interface war neu für mich, ich musste gleich am ersten Produktionstag ins kalte Wasser springen. Aber es entpuppte sich auch dieses als intuitiv und super durchdacht“, sagt Puschmann. Beim Rückteil wählte der Automotive-Spezialist das neue Phase One IQ250. „Der Kunde wollte einige Rennstrecken-Motive bei Abendstimmung. Dank des IQ250, das durch seinen rauscharmen CMOS-Sensor einwandfreie Bilder bis ISO 800 liefert, war das kein Problem.“ Für die vom Kunden gewünschten Indoor-Aufnahmen, bei denen mehr Licht zur Verfügung stand, fiel Puschmanns Wahl hingegen auf das 60 Megapixel auflösende CCD-Rückteil IQ260. Als Kamera nutzte er ein Modell der Phase One A-Serie, die auf dem Body einer Alpa 12 TC basiert und durch die Parallelverschiebung von Rückteil und/oder Objektiv die Korrektur perspektivischer Verzerrungen ermöglicht. Ein tolles Gespann, sei das, stellt Puschmann fest.

Dieses Shooting ist nur einer von unzähligen Aufträgen, die der Fotograf aus Hamburg weltweit für die großen Automobilmarken umgesetzt hat. Immer am Start: Die Kamerasysteme von Phase One. „Am Anfang meiner Karriere habe ich mit Mittelformatsystemen anderer Hersteller gearbeitet, bin aber immer wieder an qualitative oder anwendungstechnische Grenzen gestoßen.“ Natürlich könne man heutzutage viel in der Postproduktion richten, sagt Puschmann, der in Capture One fotografiert und ohne Digital-Assistenten auskommt. Dennoch sei er überzeugt, dass die Ergebnisse umso besser und authentischer seien, je mehr man gleich während des Shootings in der Kamera umsetze. „Mit Phase One habe ich das System gefunden, das meine professionellen Anforderungen und meine kreativen Vorstellungen in puncto Handhabung, Workflow und vor allem Bildqualität am besten unterstützt.“

 

Über Simon Puschmann

Simon Puschmann wurde 1968 geboren, hat Praktika bei verschiedenen Fotografen und Werbeagenturen absolviert und am Berliner Lette Verein studiert. Vor der Eröffnung seines eigenen Studios im Jahr 1992 arbeitete er als Assistent für zahlreiche Werbefotografen. Nachdem er drei Jahre in Massachusetts verbracht hat, zog es ihn 2009 zurück nach Hamburg. Von dort aus reist er für seine Arbeit regelmäßig rund um die Welt und fotografiert für Kunden wie Audi, BMW, Hyundai, Mercedes Benz, Toyota und Volkswagen. Ein Drittel seiner Auftraggeber sind inzwischen aus den USA – Tendenz steigend.

Simon Puschmanns Internetseite

 
 

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